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Kürbissuppe – gesund, kalorienarm und schnell zubereitet

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Herbstzeit ist Kürbiszeit und da ich für die saisonale Küche plädiere, komme ich um Kürbis nicht herum, die Auswahl ist ja nicht mehr so groß… Ich mag Kürbis nicht besonders, schmeckt irgendwie nach nichts… Mit einer Ausnahme: der Hokaido. Mit seiner leuchtend orangen Färbung ist er auch der Schönste von allen, hat wenigstens einen dezenten Eigengeschmack und den großen Vorteil: er muss nicht geschält werden!

Mit nur 25 Kalorien pro 100 Gramm und einem Wassergehalt von 90 Prozent sind Kürbisse kalorienarm und gut für die Figur. Kürbis versorgt den Körper mit dem Mineralstoff Kalium, das für eine normale Muskelfunktion wichtig ist und mit Vitamin C, das unter anderem die Eisenaufnahme erhöht. Weitere Gesundheitsschützer, die sich im Fruchtfleisch finden: Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgebaut wird (wichtig für die Sehkraft und für den Schutz der Haut und Schleimhäute).

Viele Gründe, den Kürbis wohlwollend zu betrachten und in den Herbst/Winter-Speiseplan aufzunehmen!
Hat die Hauptzutat kaum Eigengeschmack, dann müssen andere Zutaten für die Geschmacksexplosion sorgen. In dieser Kürbissuppe sind es ganz viel Weißwein, Zwiebeln und Ingwer.

Rezept:

  • 1 Hokaido (ca. 1 Kilo)
  • 3 Zwiebeln (mittlere Größe)
  • 1/4 Liter trockener Weißwein
  • 1 Liter Brühe
  • ein großes Stück Ingwer
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

Die Zwiebeln grob würfeln, den Kürbis waschen, erst halbieren und dann das Kerngehäuse mit einem Esslöffel gründlich entfernen. Die Hälften weiter in Schnitze und dann in große Würfel schneiden.

Zwiebeln in Olivenöl anschwitzen, dann die Kürbisstücke dazu geben. Es dürfen gerne leichte Röstaromen entstehen, das heißt die Zwiebeln und den Kürbis leicht anbraten.

Mit dem Weißwein ablöschen und ihn reduzieren, bis er fast verdunstet ist. Das ergibt eine geballte Ladung an Aroma und eine feine, leichte Säure.

Die Brühe aufgießen und den klein gehackten Ingwer (etwa 2 Teelöffel) dazu geben.

Das Ganze so lange kochen, bis der Kürbis weich ist, vielleicht noch 5 Minuten, dann mit einem Pürierstab oder dem Mixer pürieren.

Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, fertig.

Zum Verfeinern eignen sich Kürbiskernöl oder gehackte Kürbiskerne. Als Beilage ein Traum: mein selbst gebackenes Brot.

Gewußt? Kürbisse sind nicht nur zum Essen da! Man kann ihn auch äußerlich für Beauty-Anwendungen nutzen. Wie, das könnt ihr hier nachlesen.

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