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Pfeffernüsse – es muss nicht immer süß sein!

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Davon abgesehen, dass ich nur Favoriten backe (Klasse statt Masse), achte ich gerne auch darauf, dass der Plätzchenteller hübsch und vielfältig aussieht… Verschiedene Formen und unterschiedliche Geschmacksrichtungen… Rund, halbrund, dreieckig, viereckig… Schokolade, Nüsse, süß und scharf…
Für die scharfe Komponente sind die Pfeffernüsse zuständig, denn sie enthalten in der Tat schwarzen Pfeffer. Und bei all dem Süßkram, den man an Weihnachten so wegnascht, sind die Pfeffernüsse eine willkommene Abwechslung. Zuerst schmecken sie ein wenig nach Lebkuchen, nur fester in der Konsistenz, der Abgang und Nachgeschmack ist durch ganz viel Ingwer und Pfeffer leicht scharf…

Rezept

(Für etwa 30 Stück)

  • 75 g Butter
  • 125 g flüssiger Honig
  • 75 g brauner Zucker
  • 2 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlener Anis
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 250 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1 Messerspitze Natron

Zum Verzieren:

  • Pinienkerne
  • ganze geschälte Mandeln
  • gehobelte Mandeln
  • 100 g Puderzucker
  • 2 EL Zitronensaft

Butter, Honig, braunen Zucker, Ingwer, Anis und Pfeffer aufkochen. Von der Hitze nehmen und mit Mehl und Natron zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Der Teig ist durch den Aufenthalt im Kühlschrank sehr zäh, am besten portioniert man ihn mit einem stabilen Teelöffel. Zu kleinen Kugeln formen. Wie bei den Schokoladenkipferln habe ich meine Digitalwaage zu Hilfe genommen – jedes Plätzchen wiegt 16 Gramm. Die Kugeln leicht flach drücken und mit ausreichend Abstand aufs Blech legen. Nach Lust und Laune mit Nüssen und Kernen belegen, leicht andrücken und im Ofen 10 bis 12 Minuten goldbraun backen. Vom Blech nehmen und auskühlen lassen.

Zum Verzieren den Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einem dickflüssigen Brei anrühren und einige der Nüsse und Kerne noch warm damit bestreichen oder mit der Kartoffelschälhilfe (siehe Lebkuchen) eintauchen.

Weitere Plätzchen, der Optik wegen und für diejenigen, die keinen Zuckerguss mögen (ich zum Beispiel), mit Puderzucker bestäuben.

Die abgekühlten Pfeffernüsse in einer gut verschließbaren Dose aufbewahren. Für noch mehr Aroma streue ich etwas gemahlenen Anis über die Plätzchen. Oder einfach ein paar ganze Anissterne in die Dose zu den Keksen legen.

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