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Cremiges Babyspinat-Pesto

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Mein Lieblingspesto ist zweifelsohne Bärlauchpesto. Das Geheimnis liegt natürlich darin begründet, dass die Grundzutat einen charakteristischen Geschmack hat, beziehungsweise überhaupt nach etwas schmeckt! Ich trauere so sehr der Bärlauch-Zeit hinterher, gerade gibt es nur noch den herrlichen Knoblauchgeruch, der in der Luft schwebt und über den Verlust hinwegtröstet…
Ersatz muss her! Denn eine Schale Pesto im Kühlschrank vorrätig zu haben, erleichtert das Leben ungemein! Schnell ist ein köstliches Pasta-Gericht damit gezaubert, man hat eine Beilage für Kartoffeln oder Spargel parat und man hat als Neu-Veganer einen Brotaufstrich… Ich liebe solches Essen!

Rucola ist noch ein Kraut mit einem kräftigen und einzigartigen Aroma. Allerdings ist das Ergebnis oft bitter… Irgend etwas passiert da beim Pürieren…

Womit ich aber gut leben kann, ist dieses Babyspinat-Pesto. Nun ist Spinat von Hause aus zwar sehr gesund, aber eher geschmacksneutral. Zumindest zurückhaltender im Aroma… Beherztes Würzen ist also angesagt! Sei es mit Salz, sei es mit Säure in Form von Zitronensaft, sei es lieber eine Zehe Knoblauch mehr oder wenn die Schärfe des Pfeffers nicht ausreichend ist, dann mit Chiliflocken nachhelfen…
Ich verwende sowohl Pinienkerne als auch Cashewnüsse. Nur Pinienkerne machen mir das Ergebnis zu süß, Cashews sind ebenso weich, machen das Ergebnis also auch cremig und sie haben einen angenehmen nussig-milden Eigenschmack…

Rezept für Baby-Spinatpesto

(reicht für eine große Schale, mit der man gut durch die Woche kommt)

Zutaten:

Zutaten für Pesto aus Babyspinat
  • 200 g Babyspinat
  • 75 g Nüsse (hier: Pinienkerne und Cashews)
  • 1 Zitrone (Saft)
  • 3 große Knoblauchzehen
  • Meersalz
  • frisch geriebener, schwarzer Pfeffer, ggf. Chiliflocken oder-öl
  • Olivenöl

Zubereitung:

Spinatblätter, Nüsse, Zitronensaft, Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und Olivenöl in einen hohen Rührbecher geben und sorgfältig pürieren. Die Zubereitung in einem Standmixer ist natürlich ebenso möglich.
Unbedingt abschmecken, denn oft fehlt es noch ein wenig an Säure, Salz oder Schärfe. Eine Prise Salz oder ein Spritzer Zitronensaft machen schon ganz oft den Unterschied von langweilig zu extrem köstlich!

Rezept-Tipp-Nummer 1: Pasta mit Babyspinat-Pesto und Tomatensalat

Pasta mit Spinatpesto und Tomatensalat

Wie gesagt: Mit einer Schale Pesto im Kühlschrank zaubert man auf die Schnelle ein köstliches Essen! Mein aktueller-Pastatipp und auch mal was anderes, sind diese großen Muschelnudeln. Sie bieten eine große Fläche, an die das Pesto andocken kann, was maximalen Genuss bedeutet! Ideal als Beilage: Tomatensalat.

Rezept-Tipp-Nummer 2: Italienischer Nudelsalat mit Spinatpesto und Tomaten

Italienischer Nudelsalat mit Spinatpesto und Tomaten

Ich persönlich fürchte mich automatisch, wenn ich das Wort „Nudelsalat“ höre. Sofort fühle ich mich in die Zeit von Spiralnudeln, dicken Fleischwurstwürfeln, Gewürzgurken und Mayonnaise zurückversetzt… Das mochte ich auch zu meinen Fleischzeiten noch nie!

Hier aber eine Alternative, die mich in Entzücken versetzt und der Beweis dafür ist, dass Nudelsalat nicht gleich Nudelsalat ist…
Da ich persönlich kein Maß für Nudeln habe und grundsätzlich immer zu viel koche, ist hier aus der Not eine Tugend gemacht. Denn kalt schmecken die Nudeln mit ihrer Pestoummantelung ebenso gut wie warm und mischt man sie mit einem Tomatensalat, hat man einen perfekten italienischen Nudelsalat!

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