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Veganer Apfelkuchen mit knusprigen Mandel-Streusseln

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Wieder eine mehr als geglückte Veganisierung eines beliebten Klassikers: Apfelkuchen mit knusprigen Mandel-Streusseln.
Es kommt immer darauf an, wie man sich einen Kuchen vorstellt… Ich zumindest habe immer feste Vorstellungen und bin da auch sehr streng. Ein Käsekuchen braucht bei mir kein Obst oder irgendwelchen Schnickschnack zu haben, mich stört schon ein dominanter Mürbeteigboden, der mich vom eigentlichen Käsekuchen ablenkt. Daher mein relativ einfaches Käsekuchen-Rezept mit einer zurückhaltenden Blätterteig-Basis. So sollten bei einem Apfelkuchen die Äpfel im Mittelpunkt stehen. Maximal begleitet von einem Boden, der an Kekse erinnert, knusprige Streussel dürfen natürlich nicht fehlen… Zimt und Nüsse schließen den Kreis zu meinem Idealbild von Apfelkuchen.

Ich kann immer nur meinen Mann als Referenz vorschicken, dem ich meine neuen Kreationen zuerst serviere. Ich war mehr als erleichtert, denn der noch nicht veganisierte Apfelkuchen, war einer seiner Favoriten und da durfte über viele Jahre nichts verändert werden, als sein Urteil positiv ausfiel. Von Tag zu Tag besser, denn dieses Rezept eignet sich hervorragend zum Aufbewahren, weil er bis zu einer Woche im Kühlschrank gelagert werden kann.

Durchaus ein Kuchen, den man auch einer nicht veganen Runde vorsetzen kann, ohne damit ’negativ‘ aufzufallen. Es ist oft ein Thema in den veganen Facebook-Gruppen, deshalb erwähne ich das hier…

Rezept für Apfelkuchen mit Streusseln (vegan)

Veganer Apfelkuchen mit Streusseln

Zutaten:

  • 500 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 200 g Puderzucker
  • 6 EL Apfelmus
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 275 g Pflanzenmargarine
  • 6 mittelgroße Äpfel (je nach Geschmack eher süß oder sauer, hier: Boskop)
  • etwa 4 Esslöffel Rohrohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • 100 g gehackte Mandeln

Zubereitung des Zuckerteiges:

Mehl, Puderzucker, Vanillemark und Salz in eine Schüssel geben und gut mischen. Weiche Margarine und Apfelmus unterheben und nur so lange rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Das gelingt am besten mit einem Holzkochlöffel mit einem Loch.

Teig halbieren. Eine Hälfte in einer gut gefetteten Springform verteilen und einen ausreichend hohen Rand stehen lassen.

Äpfel in gleichmäßige Würfel schneiden

Die Äpfel vom Kerngehäuse befreien, achteln und dann in Würfel schneiden.
Für mich ist das so die ideale Form in Kombination mit dem zarten Zuckerteig und den Streuseln. Man kann die Äpfel aber genauso gut vierteln und in grobe Stücke schneiden oder fein reiben – ganz nach Geschmack.
Ich schäle die Äpfel grundsätzlich nicht, weil die Schale erstens nicht stört, zweitens dort wertvolle Vitamine enthalten sind und sie drittens für mehr Biss sorgt!
Die Apfelwürfel mit Zucker und Zimt mischen und in die Springform füllen.

Die andere Hälfte des Teiges wird zu Streusseln verarbeitet. Das gelingt am besten in einer Küchenmaschine und dem Schneebesen. Mandeln zum Teig geben und so lange rühren lassen, bis der Teig in Streussel zerfällt. Notfalls noch ein bis zwei Esslöffel Mehl dazu geben. Schließlich die Streussel auf den Äpfeln verteilen.

Die Äpfel sind mit Zucker und Zimt abgeschmeckt

Den Kuchen bei 180 Grad etwa 45 Minuten backen bis die Streusel schön goldgelb gebacken sind. Den Backofen ausschalten, die Tür einen Spalt öffnen und den Kuchen noch 10 Minuten ruhen lassen.
Bei Zimmertemperatur den Apfelkuchen weitere 30 Minuten, besser noch länger, in der Springform lassen, damit der Teig stabiler wird und beim Stürzen auf ein Kuchengitter nicht bricht.

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