Herrlich saftige Tomatentarte – So schmeckt der (Spät)Sommer
Jetzt gibt es sie in Hülle und Fülle, die wunderbar farbenprächtigen Tomaten in allen Größen und Formen. Mit ihren vielfältigen Rottönen oder in Gelb oder in Grün oder sogar mehrfarbig präsentieren sie sich gerade in der Gemüseauslage der Marktstände und stehlen allem anderen Gemüse die Show.
Da wird den Veganern immer unterstellt, dass sie sich nur von Ersatzprodukten ernähren würden, ihnen nur Obst und Gemüse bliebe.
Wer braucht bitte Ersatzprodukte, wo die Natur so viele Köstlichkeiten für uns bereit hält? Was es vielmehr braucht, sind mehr Rezepte, die den Köstlichkeiten gerecht werden. Ein wenig Auswahl gibt es auch hier bei mir. Zum Beispiel einen köstlichen Tomatensalat mit selbstgemachtem Basilikumöl, eine Tomatenvinaigrette, Bruschette, in vielen Saucen und Gerichten verarbeitet – einfach mal „Tomaten“ in die Suchfunktion eingeben.

Es gibt kein Gemüse, das nicht gesund wäre und vor Inhaltsstoffen nur so strotzt. Aber die Tomate nimmt einen vorderen Rang ein.
Das Nachtschattengewächs ist äußerst kalorienarm, enthält viele wichtige Nährstoffe wie Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Der wichtigste Inhaltsstoff ist das Lycopin, ein Antioxidans, das die Herzgesundheit fördert, vor Arterienverkalkung schützt und die Hautalterung verlangsamt. Durch Erhitzen wird die Aufnahme von Lycopin für den Körper sogar verbessert.
Besonders empfehlenswert, gerade außerhalb der Saison, ist übrigens ein Teelöffel Tomatenmark täglich (pur oder als Brotbelag).
Nun kommt eine weitere, kulinarisch höchst ansprechende Zubereitungsmöglichkeit dazu: ein Tomatenkuchen, eine Tomatenquiche oder Tomatentarte – wie auch immer man diese kleine, feine, schnell zubereitete Köstlichkeit auch nennen mag. Ob als kleiner Snack, Vorspeise oder Hauptgang, kalt oder warm – wie es das Herz oder die Gelüste begehren.

Ideal sind überreife Tomaten, desto besser und intensiver das Aroma. Das gute Stück wird verkehrt herum gebacken. Das heißt zuerst kommen die Gewürze, dann die Tomaten in die Form, die schließlich mit einer Blätterteigbahn abgedeckt werden. So können die Tomaten am Boden in ihrer Marinade wunderbar karamellisieren und die Aromen aufnehmen, während der Blätterteig herrlich knusprig und goldbraun bäckt. Danach wird die Tarte nur noch auf eine Platte gestürzt.

Ob Sie die Tomatenquiche pur mit einem knackigen Salat servieren oder sie mit ein paar Rucolablättern und pflanzlichem Feta garnieren, bleibt Ihrem Geschmack überlassen. Was in diesem Fall aber auf gar keinen Fall fehlen sollte, sind ein paar Spritzer hochwertige Balsamico-Essenz – die perfekte Balance zwischen Süße und Säure.
Rezept für Herrlich saftige Tomatentarte
Rezept für zwei Personen als Hauptgang, für vier als Vorspeise
ZUTATEN
- 1 Packung Dinkelblätterteig (vegan)
- 1 Pfund Tomaten
- 1 TL Estragon (getrocknet)
- 1 TL Rohrohrzucker
- Salz
- Pfeffer (frisch gemahlen)
- Balsamico-Essig und -Essenz
- Olivenöl
- optional Rucola und pflanzlichen Feta

ZUBEREITUNG
Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Tomaten in etwa 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden.
Eine eckige Auflaufform mit Backpapier auslegen.
Salz, Pfeffer, Zucker, Estragon, Balsamico-Essig und Olivenöl auf dem Backpapier verteilen und mit einem Kuchenpinsel mischen und gleichmäßig verstreichen.
Die Tomaten schuppenförmig in der Form auslegen. Mit Blätterteig abdecken und die Seiten nach innen einschlagen. Mit einer Gabel den Teig mehrmals einstechen, damit die Luft entweichen kann und keine Blasen entstehen.
Für etwa 25 bis 30 Minuten in den Backofen schieben, bis der Blätterteig golgelb gebacken ist, auf eine Platte stürzen. Am besten mit einem kleinen Rand, weil die Tomaten sehr saftig sind.
Mit Rucola, Fetawürfeln und Balsamico-Essenz anrichten.
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