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Gebratene Zucchinischeiben auf Röstbrot

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So einfach, so gut geht ein köstlicher Brotbelag. Muss ja nicht immer Leberwurst, Salami oder Käse sein. Oder Ersatz dafür, was den Veganern immer vorgeworfen wird. Wenngleich es den anderen einerlei sein könnte, wovon wir uns ernähren. Als würde ein Allessesser sich nur gesund und frisch ernähren. Wenn er wüßte, woraus seine heißgeliebte Wurst gemacht wird, würde ihm der Bissen im Hals stecken bleiben. Oder auch nicht. Für ein paar Minuten fragwürdigen Genuss, werden die Ohren auf Durchzug gestellt und die Augen verschlossen.
Ich kann es nicht ändern, auch wenn ich es gerne möchte. Letzen Endes ist dies der Grund, warum ich das, was bei mir auf dem Teller landet, fotografiere und veröffentliche. Dass jemand sich von meinen Fotos angesprochen fühlt und die Rezepte nachkocht. Das freut mich für die Tiere.

Geröstetes Brot mit gebratenen Zucchinischeiben

Zucchini haben gerade Hochsaison. In Grün, Gelb, Weiß, gestreift, groß oder klein, länglich oder rund. Zucchini ist ein Sommerkürbis, eine rankende krautige Pflanze, deren Früchte geerntet werden, wenn ihre unreifen Samen und die Schale noch weich und essbar sind. Die relativ kalorienarme Zucchini enthält Mineralstoffe wie Kalzium, das für die Knochen wichtig ist, sowie Spurenelemente wie Eisen, das für die Blutbildung benötigt wird. In Zucchini findet sich zudem Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A, das der Körper zum Beispiel für das Sehen braucht. Wie bei fast allen Obst- und Gemüsesorten ist der Vitamin- und Mineralstoffgehalt in rohem Zustand und ungeschält am höchsten. Allerdings muss dann unbedingt darauf geachtet werden, dass die Zucchini nicht bitter schmeckt. Bittere Zucchini enthalten giftige Cucurbitacine, die zu Magen-Darm-Beschwerden führen können und daher nicht verzehrt werden sollten. 
Deshalb bin ich ein Fan von bissfest gegartem Gemüse, wann immer möglich ungeschält. Dann bleiben die Nährstoffe zumindest weitestgehend erhalten. In Kombination mit einem hochwertigen Öl, werden sie vom Körper besser aufgenommen.

Balsamicoessenz – mehr als nur eine Dekoration

Für diesen schnellen und einfachen Brotbelag, wurden die Zucchini in Scheiben geschnitten, kurz in Ölivenöl gebraten und nur mit Salz und Chiliflocken gewürzt. Auch wenn das Verzieren mit Balsamicoessenz mittlerweile etwas in Verruf geraten ist, weil sie zu inflationär angewendet wurde, machen ein paar Spritzer hier durchaus Sinn. Das cremige Gemisch aus Säure und Süße macht das Geschmackserlebnis erst richtig rund und perfekt. Einfach mal eine Gabel mit und eine ohne probieren.

Für welche Gelegenheit ist dieses Zucchinibrot gedacht? Ob zum Frühstück, als schneller Snack für den kleinen Hunger zwischendurch, als Vorspeise, Hauptgang oder zum Abendbrot, diese unkomplizierte Köstlichkeit passt einfach immer.

Rezept für Gebratene Zucchinischeiben auf Röstbrot

Rezept für 2 bis 4 Personen

Zutaten:

  • 4 Scheiben Sauerteigbrot
  • 2 Zucchini, mittlere Größe (à etwa 300 Gramm)
  • Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Meersalz
  • Chiliflocken oder schwarzer Pfeffer
  • hochwertige Balsamicoessenz


Zubereitung:

Knoblauchzehe schälen und pressen, mit etwas Olivenöl mischen und mit einem Backpinsel auf den Brotscheiben verteilen. Im Toaster, in der Pfanne oder im Backofen rösten.

In der Zwischenzeit die Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. In Olivenöl anbraten, mit Salz und Chiliflocken würzen.
Auf den Brotscheiben verteilen, mit Balsamicoessenz beträufeln und warm servieren.

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