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Herbstliche Kürbisravioli mit cremiger Füllung aus Hokkaido, Zwiebel und Knoblauch

Wieder eine gelungene Premiere – zum ersten Mal habe ich Pasta selbst gemacht. Wie immer einfacher als gedacht und ich kann noch nicht einmal sagen, dass es die Mühe wert war… Denn es ist keine Mühe – kinderleicht und unkompliziert.
Allerdings habe ich nur eine kleine Menge für zwei Personen zubereitet, da hält sich schließlich auch der zeitliche Aufwand in Grenzen. Für eine Großfamilie wollte ich diese Ravioli ohne das entsprechende Tool nicht herstellen müssen. Hierfür reichte das Nudelholz. Da macht ansonsten meine Geduld nicht mit, ähnlich wie beim Plätzchen backen. 100 Stück, ein Exemplar soll dem anderen gleich sein, da würde ich mir dann schon manchmal ein fleißiges Helferlein wünschen… Das hätte es allerdings nicht leicht mit mir, weil ich sehr kritisch bin und kreativen Abwandlungen gegenüber sehr unaufgeschlossen. Insofern habe ich auch das lieb gemeinte Angebot meines Mannes ausgeschlagen, der mich und meine Ungeduld nur zu gut kennt. Stattdessen hat er mich angenehm unterhalten, da waren die 36 Ravioli dann ruckzuck in Reih und Glied auf ihrem Ruheplätzchen versammelt und haben auf ihr Wasserbad gewartet.

Selbstgemachte Ravioli mit cremiger Kürbisfüllung

Dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, die wunderbaren Kürbisse in Form von vielen verschiedenen Rezepten zu würdigen. Sie taugen zu weit mehr als nur zu Suppe und Ofengemüse. Die Kürbisgnocchi waren eine wunderbare Premiere, diese Kürbisravioli setzen die Erfolgswelle fort.

Allerdings habe ich mich schon wieder des Hokkaidos bedient. Ich habe mittlerweile ein paar andere Sorten wie den Butternut- und Spaghetti-Kürbis probiert, wir werden wohl keine Freunde… Schon alleine deshalb nicht, weil man diese von ihrer harten Schale befreien muss. Und das ist bei weitem nicht so einfach, wie eine Kartoffel zu schälen. Aber auch geschmacklich bringen sie nicht das Aroma eines Hokkaidos mit. Mal ganz zu schweigen von der Farbe auf dem Teller. Das leuchtende Orange macht auf dem Teller allemal mehr her, als ein blasses Gelb. Gerade auch in Verbindung mit dem hellen Nudelteig bei diesen Kürbisravioli.

Herbstliche Ravioli, gefüllt mit Hokkaidokürbis und mit Kürbiskernöl beträufelt

Was ich immer besonders spannend finde, wenn ich an neuen Rezepten arbeite: der erste Bissen! Dieser entscheidet schließlich auch darüber, ob ich das Gericht fotografiere und veröffentliche… Was für ein großartiges Glücksgefühl und Erfolgserlebnis, wenn das Ergebnis den Erwartungen stand hält oder sie sogar noch übertrifft. Gerade bei Pasta bin ich sehr empfindlich und kritisch. Zu weich, zu hart, zu trocken… Aber es war alles perfekt und so freue ich mich sehr, euch dieses herbstliche Rezept ans Herz zu legen.

Aller Nebel, Regen, düstere November-Stimmung können einem nichts mehr anhaben. Es ist schon eine Freude und Abenteuer, die Ravioli zuzubereiten. Gekrönt von höchster Zufriedenheit in allen Belangen, anschließend vor seinem Teller zu sitzen und Ravioli um Ravioli zu genießen.

Ich bin kein Freund von „Ölbädern“. Gerne werden Ravioli in Butter oder Öl geschwenkt. Ich habe schon bei meinen Kürbisgnocchi auf die Salbeibutter verzichtet und sie lieber mit einem cremigen Pesto angerichtet.
Hier passen ein paar Spritzer aromatisches Kürbiskernöl und frisch geröstete Kürbiskerne ganz hervorragend als Beigaben. Begleitet von einem knackigen, grünen Salat mit Weintrauben ein Gedicht. Das Dressing habe ich aus grobkörnigem, süßem Senf, Orangensaft und Kürbiskernöl gemixt, das war das i-Tüpfelchen.

Kürbisfüllung, die übrig bleibt, eignet sich als Dip oder Brotaufstrich

Ich kann es nur immer wieder betonen: hier fehlt nichts vom Tier. Keine Zutat tierischen Ursprungs würde etwas an dem großartigen Ergebnis ändern. Der Nudelteig wird normalerweise mit Eiern gemacht, die Teigränder mit Eiweiß zugeklebt und gerne werden Nudelgerichte mit Parmesan gekrönt.
Der Teig gelingt ohne Ei, die Ränder halten mit Wasser und beim Topping kann man kreativ sein. Granatapfelkerne würden übrigens auch noch perfekt passen…

Es bleibt etwa die Hälfte der Kürbisfüllung übrig. Diese ist der ideale Dip oder kann als Brotaufstrich verwendet werden.

Rezept für Herbstliche Kürbisravioli mit cremiger Füllung aus Hokkaido, Zwiebel und Knoblauch

für 4 Personen (etwa 36 Stück)

Zutaten:

Für den Nudelteig:

  • 200 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 200 g Hartweißengrieß (feinkörnig für Nudelteige)
  • 200 ml Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Für die Füllung:

  • 500 Gramm Hokkaidokürbis (geputzt)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 20 g Kürbiskerne
  • Salz
  • frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • Muskatnuss

Zum Anrichten:

  • geröstete Kürbiskerne
  • Kürbiskernöl

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Den Kürbis waschen, vom Kerngehäuse befreien und in schmale Schnitze Schneiden. Die Zwiebel schälen, grob zerkleinern. Den Knoblauch schälen und halbieren.

Alles in einer feuerfesten Schale verteilen, die Kürbiskerne darüber verteilen, mit dem Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Gemüse etwa 30 Minuten garen, bis der Kürbis weich ist.

In der Zwischenzeit den Nudelteig zubereiten. Dafür Mehl, Grieß und Salz in eine Schüssel geben und mischen. Wasser und Olivenöl dazugießen und in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.
Hier kann man schon einmal die Konsistenz testen. Ist der Teig zu fest und ließe er sich nicht problemlos mit dem Nudelholz ausrollen, noch einen Esslöffel Wasser zugeben.
Die Geschwindigkeitsstufe erhöhen und den Teig etwa 5 Minuten kneten.
Mit einem Küchentuch abdecken und bei Zimmertemperatur 30 Minuten ruhen lassen.

Die Kürbiskerne, die man zum Anrichten über die Ravioli streuen möchte (etwa 20 Gramm), in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Sie sind fertig, wenn es zu Knistern anfängt.

Nun die Kürbisfüllung zubereiten.
Das Gemüse kurz abkühlen lassen, in eine hohe Rührschüssel geben und zu einer glatten Masse pürieren. Mit frisch geriebener Muskatnuss, gegebenenfalls noch etwas Salz und Pfeffer fein abschmecken.
Falls die Masse zu fest sein sollte, noch etwas Olivenöl zugeben.

Ravioliteig ausrollen, Kreise ausstechen, füllen und mit Wasser verkleben

Den Ravioliteig halbieren, dünn ausrollen und acht Zentimeter große Kreise ausstechen.
Mit einem kleinen Espressolöffel etwas Füllung auf jeden Teigkreis geben. Die freie Fläche mit Wasser bestreichen.
Die Teigtaler zu Halbmonden zusammen klappen, die Ränder gut mit den Fingern festdrücken. Dabei kann man die Ränder ruhig etwas dehnen, sollte die Füllung herausquellen.

Die Ravioli auf einem bemehlten Tuch vor dem Kochen eine Stunde ruhen lassen.

In reichlich Salzwasser die Ravioli portionsweise 5 Minuten kochen, mit einem schaumlöffel herausnehmen und auf vorgewärmten Tellern anrichten.

Perfektes Topping für Kürbisravioli: Kürbiskernöl und geröstete Kürbiskerne

Mit Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen garnieren.




Bratapfel im Glas mit Marzipan, Nüssen und Schokolade

Jetzt beginnt sie langsam wieder, die herrliche Bratapfelzeit. Mitte November, dichter Nebel und eisige Kälte, da passt so ein köstlicher Bratapfel ganz prima in die romantische Vorstellung von Gemütlichkeit und sich was Gutes tun. Alleine schon der Duft, wenn er im Backofen gemütlich vor sich hin schmurgelt, kommt einer Aromatherapie gleich und macht gute Laune.

So kamen wir gestern durchgefroren von einem langen Spaziergang mit unserem Hund zurück. Ausnahmsweise hatte ich mal keinen Kuchen gebacken. So gerne ich so viel wie möglich Zeit in meiner Küche verbringe, aber manchmal habe auch ich keine Lust zu backen. Was ich gestern kurz bereut habe, weil ich liebend gerne ein Stück Kuchen zu einer heißen Tasse Kaffee genossen hätte…

Bratapfel mal anders: gewürfelt und im Glas

Schon länger stand Bratapfel auf meinem Produktionsplan. Genau wie viele andere Klassiker lässt sich bestimmt auch dieser problemlos veganisieren. Was ausnahmslos immer ein geschmacklicher Benefit war. So auch dieses Mal!

Ich saß da und löffelte den Bratapfel aus meinem Gläschen und konnte mein Glück nicht fassen: perfekt gegarte, leicht säuerliche Apfelwürfel, knackige Walnussstückchen, zarter Marzipanschmelz, ein angenehmer Schokoladenanteil und dezentes Zimtaroma. Ich denke, dass das Kuchen backen über den Winter öfter mal entfallen wird, weil ich hier eine großartige Alternative geschaffen habe. Vor allem, weil es auch ganz schnell geht. Fünf Minuten vor- und zubereiten, 20 Minuten backen. Innerhalb einer halben Stunde ist das Thema abgehakt… Ist übrigens nicht nur ein Nachmittagssnack, sondern vielmehr ein abwechslungsreicher Nachtisch. Je nachdem wie üppig der Hauptgang ausgefallen ist, kann man die Portionen entsprechend anpassen.

Bratapfel mit Walnüssen, Marzipan, Schokolade und Zimt

Was mich am klassischen Bratapfel oft stört: der Apfel, den man am besten mit Messer und Gabel isst, dominiert gerne die restlichen Zutaten – einfach zu viel Apfel. Dadurch, dass der Apfel in diesem Rezept aber gewürfelt wird, lässt er sich sehr viel besser mit den anderen Ingredienzen mischen.

Tipp: Vielleicht nicht ganz Sinn der Sache, weil ein Bratapfel frisch und dampfend aus der Röhre genossen werden soll, aber er schmeckt auch kalt aus dem Kühlschrank ganz vorzüglich.

Rezept für Bratapfel aus dem Glas mit Walnüssen, Marzipan und Schokolade

Für 4 Personen

Zutaten:

  • 2 große saure Äpfel (am besten Boskop)
  • 100 g Walnüsse
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 4 EL Vollrohrzucker (leichter Karamellgeschmack)
  • 1 gestrichener TL Zimt
  • 200 ml Hafermilch
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • optional: 1 EL Orangenlikör
  • 4 kleine Weckgläser (á 300 ml Füllmenge)
  • Margarine zum Einfetten

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Äpfel waschen, trocken reiben, vierteln und dass Kerngehäuse herausschneiden. Die Apfelviertel würfeln.

Für die Ganache (Schokocreme) die Milch erwärmen, die Zartbitterschokolade und 2 EL Zucker darin auflösen. Orangenlikör zugeben und die Schokoladenmasse glatt rühren.

Die Walnüsse grob hacken. Das Marzipan auf einer groben Küchenreibe raspeln.

Die Apfelwürfel mit dem restlichen Zucker, Zimt, den Walnüssen und dem Marzipan mischen.

Der gewürfelte Bratapfel lässt sich so schön aus dem Gläschen löffeln

Die Gläser mit Margarine einfetten. Den Apfel-Mix gleichmäßig auf die vier Gläser verteilen. Die Ganache darübergießen. Die Gläser auf ein Backblech stellen und im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten backen. Mit Puderzucker bestäuben.




Kürbis-Gnocchi an Mangold-Walnuss-Pesto

Die Kürbiszeit, so habe ich mir vorgenommen, wird dieses Jahr gefeiert. Nicht nur mit cremiger Kürbissuppe oder unkompliziertem Ofengemüse. Nein, mal richtig – mit vielen neuen Rezepten. Schließlich haben Kürbisse jetzt eine Weile Saison. Glänzen mit vielen unterschiedlichen Sorten. In allen Farben und Formen. Vielfältiger kann ein Angebot nicht sein, das muss entsprechend gewürdigt werden.

Softe Gnocchi aus Kartoffeln und Hokkaido-Kürbis

Den Anfang machen heute himmlisch softe Kürbis-Gnocchi mit einem Pesto aus knackigen Baby-Mangold-Blättchen und Walnüssen.
Gnocchi stehen schon so lange auf meiner Rezept-Wunsch-Liste. Nun eben nicht klassisch aus Kartoffeln und Mehl, sondern in einer äußerst gelungenen Variante mit Hokkaido-Kürbis. Dieser legt noch einmal eine Schippe an Aroma drauf, dass die Gnocchi schon ohne das Pesto sehr gut schmecken. Und er sorgt für ordentlich Farbe. Mir persönlich würde ein kleiner, knackiger Salat dazu genügen und ich wäre glücklich.

Herbstliches Pesto aus Babymangold und Walnüssen

Interessanter und vorzeigbarer wird das Ganze mit einem Pesto. Walnüsse haben ebenfalls gerade Hochsaison – voilà, die perfekte Liason. So habe ich mir das in der Theorie gedacht und ich wurde nicht enttäuscht. Es schmeckt wirklich sehr köstlich, die Kombination aus weichen Kürbis-Gnocchi und mild-cremigem Mangold-Walnuss-Pesto ist in der Tat sehr gelungen.

Klassich werden Gnocchi gerne mit Salbeibutter serviert. Ich persönlich mochte das nie. Erstens bin ich kein Fan von Salbei, weil er mich zu sehr an ein Hustenbonbon erinnert, zweitens darf bei mir nichts in Fett schwimmen. Dieses dezente Pesto harmoniert ganz nach meinem Geschmack und ist schließlich auch nicht so mächtig.

Ich habe beim Anrichten etwas Pesto mit dem Kochwasser der Gnocchi glattgerührt und als Spiegel in den Teller gegeben. Man kann das Pesto aber genauso gut auch als Dip zu den Kartoffel-Kürbis-Klösschen essen.

Kürbis-Gnocchi an Mangold-Walnuss-Pesto

Gnocchi sind in ihrer Herstellung sehr einfach und unkompliziert. Es wird ein Essen sein, dass es zukünftig im Hause Ermel öfter geben wird. Sie haben nichts mit gekauften gemeinsam oder wie man sie oft beim Italiener serviert bekommt – ein wenig fest in der Konsistenz und eher geschmacksneutral – etwas böse, aber so ist es nun einmal.

Diese hier sind schön soft, daher sollten die Arbeitsfläche und Hände gut bemehlt sein. Das macht sie natürlich sehr empfindlich, was die Weiterverarbeitung anbelangt. Man kann sie nicht beherzt rollen, um ihnen mit einer Gabel ihre typische Form zu geben. Auch bei der Verfrachtung in und aus ihrem wohligen Wasserbad nehmen sie kleinere Schäden. Weshalb ich sie schließlich auch auf dem Pestospiegel serviere und nicht etwa noch darin schwenke. Das würde ihnen dann noch den letzten Rest an Wiedererkennungswert nehmen. Bei mir geht aber definitiv Geschmack vor Optik, das gleiche ich dann einfach mit dem Styling am Ende wieder aus…

Rezept für Kürbis-Gnocchi an Mangold-Walnuss-Pesto

Zutaten:

Für 4 Personen

  • 600 g Kartoffeln, mehligkochend
  • 600 g Hokkaido-Kürbis
  • 100 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1/2 Muskatnuss
  • 50 g Baby-Mangold
  • 100 g Walnüsse, gemahlen oder gehackt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Zitrone (Saft)
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, den Kürbis entkernen. Beides in etwa 3 cm große Würfel schneiden.
In kochendem Salzwasser gute 10 Minuten garen. Abtropfen und auskühlen lassen.

Pesto aus zarten Baby-Mangold-Blättern und Walnüssen

In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten. Dafür die Blätter waschen, trocknen und zusammen mit den gemahlenen Walnüssen, dem Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch, Salz und Pfeffer in einen Multizerkleinerer geben, fein pürieren und abschmecken.

Die Kartoffel- und Kürbiswürfel in ein Küchenhandtuch einschlagen und auspressen. Die Masse in einer Schüssel zerstampfen, Mehl und Gewürze dazugeben und alles gut vermengen. Ruhig noch nachwürzen, die Masse sollte schön würzig sein und die Muskatnuss herausschmecken.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsflächen geschmeidig kneten, in etwa vier gleich große Portionen teilen. Diese jeweils zu daumendicken Rollen formen, in 2 cm breite Gnocchi schneiden und mit einer Gabel längs eindrücken.

Reichlich Salzwasser aufkochen, die Hitze reduzieren und die Gnocchi in etwa 2 Minuten im siedenden Wasser gar ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Schaumlöffel vorsichtig herausholen.

Kürbis-Gnocchi auf Pesto-Spiegel

2 Esslöffel Mangold-Walnuss-Pesto mit etwa zwei Suppenkellen des Kochwassers glatt rühren, auf vier Teller verteilen und Gnocchi darauf anrichten. Mit Pfeffer und Muskatnuss, frisch gemahlen, würzen und servieren. Perfekt mit einem knackigen, grünen (Winter)Salat.




Japanische Udon-Nudeln mit grünem Gemüse, Karottenstroh und zweierlei Tofu

Dieses Rezept hatte etwas von „Kitchen Impossible“. Wir sind durch Zufall bei unserer letzten Hamburg-Reise auf ein rein veganes Restaurant gestoßen und haben ein ähnliches Gericht mit Udon-Nudeln, viel grünem Gemüse und unglaublich köstlich zubereitetem Tofu für uns entdeckt. Suchtgefahr! Und die absolute Entschädigung für schlechte Stimmung, Schmuddelwetter und alle Unwegsamkeiten des Lebens.
Wir haben das jeden Tag, insgesamt viermal hintereinander gegessen. Wie sollten wir nun ohne dieses glücklich machende Essen unbeschwert weiter leben, wieder zurück im kulinarischen Niemandsland? Mit tiefem Vertrauen in meine Kochkunst habe ich meinem Mann versprochen, dass es meine erste Amtshandlung sein würde, wenn wir wieder daheim sind, diese Bowl nachzubauen.

Udon-Bowl mit Edamame, Brokkoli, Pak Choi und zweierlei Tofu

Die Zutaten waren ersichtlich, der Haupthinweis, Teriyaki-Sauce, war der Speisekarte zu entnehmen. Es blieb die Kunst, den sensationell schmeckenenden Tofu – einmal mit knuspriger Panade, dann unglaublich saftig und zart – so wohlschmeckend zuzubereiten.
Es war einfacher als ich dachte! Bis auf den Tofu habe ich das Udon-Gericht identisch nachempfunden. Allerdings waren in der Restaurant-Variante alle Zutaten in Grüppchen auf den Nudeln angerichtet. Der Koch hat aber wahrscheinlich mehrere Woks auf dem Herd stehen und auch seine Küchengehilfen. Um alles warm und auf den Punkt zu servieren, habe ich das Gemüse unter die Nudeln gemischt. So geht zwar der Bowl-Charakter etwas verloren, aber sind sie nicht auch schon wieder etwas aus der Mode geraten, die bunt-üppigen Bowls?

Japanische Udon-Nudeln aus Weizenmehl

Es war d i e Gelegenheit, endlich eine andere asiatische Nudelsorte außer Glas- und Reisnudeln zu testen. Udon ist eine Nudelsorte der japanischen Küche, bestehend aus Weizenmehl, Speisesalz und Wasser, besitzt eine weiße bis cremeweiße Farbe und eine weiche und elastische Konsistenz. Als leidenschaftliche Pasta-Liebhaberin bin ich begeistert von dieser Nudelsorte!
Der besondere Geschmack rührt von der Teriyaki-Sauce her. Es schmeckt sehr viel dezenter als mit Sojasauce. Keine Wunder, denn die Teriyaki-Sauce ist eine Mischung aus Sojasauce, Mirin (süßer Reiswein) oder Sake.

Die Tofu-Varianten sind nicht zwingend notwendig, auch ohne ist diese Udon-Bowl ein Gedicht. Der panierte Tofu könnte noch etwas knuspriger sein, ist aber trotzdem ein Highlight und interessante Komponente. Wie hat mein Mann so schön gesagt: Würde man das Original nicht kennen, gäbe es absolut nichts auszusetzen.

Rezept für Udon-Nudeln mit grünem Gemüse, Karottenstroh und zweierlei Tofu

Rezept für 2 Personen

Zutaten:

Udon, Pak Choi,Brokkoli,Edamame und Austernpilze
  • 1 Packung Udon-Nudeln (270 g)
  • 1 kleiner Brokkoli
  • 1 Pak Choi
  • 150 g Edamame (tiefgekühlt)
  • 100 g Austernpilze
  • 2 mittelgroße Möhren
  • 50 g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Teriyaki-Sauce
  • 200 g Tofu
  • 100 ml Pflanzenmilch
  • 2 EL Mehl
  • 25 g Panko (grobes Paniermehl)
  • 1 TL Wasabi
  • 4 EL Sesamöl
  • Bratöl zum Frittieren
  • Salz
  • Pfeffer
  • optional: Chipotle-Chili-Flocken

Zubereitung:

Edamame auftauen.

Udon-Nudeln nach Packungsanleitung kochen.

In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten: Karotten schälen und raspeln. Ingwer und Knoblauch sehr fein hacken. Brokkoli in Röschen teilen und halbieren. Pak Choi in Streifen schneiden. Austernpilze verlesen und falls nötig in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Karottenraspeln für etwa 5 bis 8 Minuten im Wok in Bratöl frittieren. Das Bratöl kann natürlich verwahrt und mehrfach verwendet werden.

Essen, das glücklich macht: Udon-Nudeln mit grünem Gemüse und Tofu-Varianten

2 EL Sesamöl in einem Wok erhitzen. Ingwer und Knoblauch kurz darin anschwitzen. Brokkoli, Pak Choi, Edamame und Austernpilze dazu geben. Ebenso die Udon-Nudeln. Brühe und Teriyaki-Sauce angießen, mischen und auf kleinster Stufe bei geschlossenem Deckel erhitzen, damit die Aromen schön in die Nudeln und das Gemüse ziehen. Mit Salz, Pfeffer oder wahlweise Chipotle-Chili-Flocken abschmecken.

Mehl gut mit der Pflanzenmilch glatt rühren und in einen tiefen Teller geben. Die Panko-Flocken in einem zweiten Teller gleichmäßig mit der Wasabi-Paste verkneten. Das färbt die Flocken etwas grün und sorgt für eine angenehme Schärfe.
Tofu in Scheiben schneiden. Die Hälfte zuerst in das Milch-Mehl-Gemisch tauchen, dann in der Panade wenden.
2 EL Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und sowohl den panierten als auch den naturbelassen Tofu in etwa 4 Minuten von allen Seiten knusprig braten.

Die Nudeln in Schalen anrichten, Karottenstroh und Tofu darauf verteilen und servieren.




Saftige Apfelpfannkuchen mit Zimt

Zum Thema Dessert bin ich bei meinen Rezepten noch relativ schlecht aufgestellt, da findet man bei mir bisher nur das Schokoladeneis und den Tassen-Schokoladenkuchen. Dabei mag ich ihn so gerne, den süßen Abschluss nach dem Essen.
Obwohl, sind Pfannkuchen überhaupt ein Nachtisch? Stehen selten, weder im Restaurant, noch in Kochbüchern, unter dieser Rubrik. Für viele auch eine Hauptmahlzeit wie Milchreis oder Griessbrei.

In meiner Kindheit gehörte Kartoffelsuppe mit Apfelpfannkuchen zu meinen Favoriten. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Kombination tatsächlich existiert oder ob diese spezielle Zusammenstellung meiner Großmutter nur bei mir ins Schwarze getroffen hat. Ich habe es geliebt, die dicken Pfannkuchen mit ordentlich Zucker zu bestreuen, sie zusammenzurollen und in die Suppe zu tunken.

Saftige Apfelpfannkuchen mit Zimt

Mein Mann zumindest teilt meine Leidenschaft für Kartoffelsuppe mit Apfelpfannkuchen und so war es Schicksal, dass er sich dieses Gericht am Wochenende zum Essen gewünscht hat. Pfannkuchen hatte ich noch nicht veganisiert, es war nun an der Zeit.

Mal wieder kein Hexenwerk, einfacher als gedacht und was soll ich sagen: wesentlich feiner als das Original mit Eiern und Milch! Klar, waren die klassischen Pfannkuchen durch den geschlagenen Eischnee dicker, aber wider Erwarten nicht fluffiger.

Grenzt an Zauberei: Wunderbar zarte Pfannkuchen aus Mehl, Hafermilch und Mineralwasser

Diese unkomplizierte Variante, einfach nur aus Mehl, Hafermilch und Mineralwasser, grenzt fast an ein kleines Wunder. Die Pfannkuchen sind wunderbar weich und luftig. Sie sind wesentlich bekömmlicher und schmecken auch nicht so vordergründig nach Mehl.

Das nächste Mal werde ich den flüssigen Teig etwas flacher in der Pfanne verteilen, damit der Pfannkuchen dünner wird. Dann geht er auch als Crêpe durch oder man kann eine Pfannkuchensuppe daraus machen, wenn man den Pfannkuchen in dünne Streifen schneidet. Für diese Verwendungszwecke dann einfach die Apfelstücke weglassen.

Verzichtet man auf die Zimtäpfel im Rezept, kann man die Pfannkuchen je nach Vorliebe zum Beispiel auch auch mit Apfel- oder Pflaumenmus anrichten.

Pfannkuchen mit Pflaumenkompott und Zimtzucker

Diese wunderbar wandelbaren Pfannkuchen haben noch einen weiteren Vorteil: sie schmecken auch noch kalt und am nächsten Tag sehr gut. Die klassische Variante wurde gerne matschig und schwer, wenn man sie verwahrt hat. So zumindest meine Wahrnehmung.

Rezept für Apfelpfannkuchen mit Zimt

für etwa 10 Pfannkuchen

Zutaten:

  • 400 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1 gehäufter TL Backpulver
  • 450 ml Hafermilch
  • 300 ml Mineralwasser
  • 1 Prise Salz
  • 1 Apfel (z.B. Boskop)
  • 1/2 TL Zimt
  • Margarine zum Ausbacken

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Milch und Mineralwasser dazugeben und mit einem Schneebesen oder der Küchenmaschine glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind.
Teig abgedeckt etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank quellen lassen.

In der Zwischenzeit den Apfel (mit Schale) achteln, vom Kerngehäuse befreien und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln.

Den vorbereiteten Apfel gleichmäßig unter den Teig heben.

Pfannkuchen in einer beschichteten Pfanne goldgelb backen

Eine beschichtete Pfanne erhitzen, etwas Margarine schmelzen lassen und jeweils eine Suppenkelle voll Teig in der Pfanne verteilen. Warten bis die Unterseite appetitlich gebräunt ist. Dann ist der Teig auch oben schon gegart und man kann den Pfannkuchen problemlos wenden. Pro Pfannkuchen dauert das ungefähr 4 bis 5 Minuten.

Serviervorschlag: Apfelpfannkuchen mit Puderzucker

Da der Teig ungesüßt ist, kann etwas Puderzucker oder Rohrohrzucker beim Anrichten nicht schaden.




Spaghetti alla Norma – Ein Hoch auf die Aubergine

Bislang gehörte die Aubergine nicht zu meinem Lieblingsgemüse. Ich bin mittlerweile sehr froh, dass ich die Herausforderung angenommen habe und ich nun schon den zweiten großartigen Verwendungszweck für sie gefunden habe, bei der sie ganz groß raus kommt. Das Nachtschattengewächs gehört einfach zu den Sommergemüsen dazu, ist mit seinem Gehalt an Kalium, seinen vor allem in der Schale sitzenden Vitaminen der B-Gruppe sowie Vitamin C sehr gesund. 

Ein gesundes Sommergemüse: die zu den Nachtschattengewächsen gehörende Aubergine

Vor ein paar Wochen habe ich das nordafrikanische Auberginenmus Baba Ghanoush hier veröffentlicht. Es lebt von seinem leicht rauchigen Geschmack, der durch das Rösten unter dem Backofengrill herausgekitzelt wird.
Auch bei dieser überaus fruchtigen Pastasauce geht es zunächst darum, das Raucharoma der Aubergine hervorzuheben. Dafür müssen die in Streifen geschnittenen Auberginen in reichlich Olivenöl kräftig angebraten werden.

Das ist schon ein erster großer Unterschied zum sizilianischen Original-Rezept. Dort werden die Auberginen in Scheiben oder Würfel geschnitten, gesalzen, damit ihnen das Wasser entzogen wird und schließlich frittiert.
In meinem Rezept werden die Auberginen in sehr appetitliche Streifen geschnitten. Das Frittieren erspare ich mir, man muss keine unnötigen Kalorien produzieren. Dieses Fetttriefende ist es schließlich auch, was ich bei den italienischen Antipasti nicht mag. Daher bislang, zu absolutem Unrecht, meine Abneigung bezüglich Auberginen.

Ich brate die Auberginenstreifen in etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne. Warum auch immer, die Auberginen saugen sich so nicht voll Öl. Allerdings nehmen sie später wie ein Schwamm die wunderbare Tomatensauce auf – herrlich!

Spaghetti alla Norma mit gebratenen Auberginen und Tomatensauce

Auch die Streifenform der Auberginenstücke trägt sehr viel zum Erfolg dieses Rezeptes bei, das habe ich bei Jamie Oliver abgeschaut.
Wird die Aubergine gewürfelt, gibt es auch Stücke ohne Haut, dadurch wird mir das Fruchtfleisch zu gummiartig. Scheiben sind zu groß und lassen sich schwer mit Spaghetti zusammen auf die Gabel drehen. Man muss sich mit einem Messer behelfen.

Man sagt, dass Pasta alla Norma nicht mit langen Nudeln gegessen werden dürfen, dass sei ein no-go. Vorzugsweise mit Penne oder kurzen Maccheroni. Ich mag dieses Gericht am liebsten mit Spaghetti, weil die ganz eigene Konsistenz der Sauce dafür genau die richtige ist.

Schließlich noch ein Unterschied. Wenn ich genau überlege, handelt es sich hier um eine sehr freie Interpretation von Pasta alla Norma. Eine komplett andere Vorbereitung der Auberginenstücke, nämlich in Streifen geschnitten und gebraten statt frittiert. Schließlich lasse ich den Ricotta weg. Bei mir besteht die Kunst des Veganisierens ganz oft im Weglassen. Eier, Käse, Sahne – einfach nicht ersetzen… Ändert nicht einen Deut am Geschmackserlebnis und wirkt sich immer sehr positiv auf das Kalorienkonto aus!

Rezept für Pasta alla Norma

Zutaten:

für 2 Personen

  • 1 Aubergine
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen (gepresst)
  • 1 TL Oregano (getrocknet)
  • optional: Chipotle Chili-Flocken
  • 1 Schuss trockener Rotwein
  • 1 Dose Tomaten (400 g, stückig)
  • 2 Stängel Basilikum
  • Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Sorgt für ein Maximum an Aroma: Auberginenstreifen scharf anbraten

Die Aubergine waschen, den Stielansatz entfernen, längs vierteln und in fingerdicke Schnitze schneiden.
In einer sehr heißen Pfanne in Olivenöl scharf anbraten. Aufpassen, dass die Auberginen nicht am Boden ankleben, gegebenenfalls noch etwas Olivenöl zufügen. So lange unter ständigem Wenden braten, bis die Streifen ringsum schön gebräunt sind.
Knoblauch, Oregano und, falls Schärfe erwünscht, ein paar Chiliflocken kurz mitbraten. Alles entfaltet dadurch noch mehr Aroma, das an die Auberginen abgegeben wird. Mit einem kräftigen Schuss Rotwein ablöschen und einkochen beziehungsweise reduzieren lassen.

Pastasauce alle Norma köcheln

Tomaten dazugeben und etwa 10 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Die Auberginenstreifen dürfen sich jetzt vollsaugen. Nicht mit Fett, sondern mit herrlich sämiger Tomatensauce.

In der Zwischenzeit die Spaghetti kochen und unbedingt eine große Tasse Nudelwasser auffangen.

Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spaghetti mit geratenen Auberginen, Tomaten und Basilikum

Die Nudeln zurück in den Topf geben und mit der Pastasauce mischen. So viel Nudelwasser dazu schütten, damit die Spaghetti sich schön mit der Sauce vollsaugen können. Die Basilikumblätter von den Stielen zupfen und in Streifen geschnitten unter die Pasta heben.




Klassische Bruschetta mit Tomaten und Knoblauch

Genau wie die Spaghetti aglio olio, war auch dieses Rezept nicht zum Veröffentlichen vorgesehen. Viel zu einfach, dachte ich. Das kann jeder.
Aber: Beim „besten Italiener der Stadt“ haben wir Bruschetta als Vorspeise geordert, mit bescheidenem Resultat. Durchgeweichtes Brot (weil es viel zu dünn geschnitten und nicht geröstet war), geschmacksneutraler Belag. Also, fasse ich das Wichtigste doch schnell zusammen…

Eine klassische, italienische Vorspeise: Bruschetta

Bruschetta essen wir gerade jetzt im Sommer sogar gerne mal zum Frühstück. An den Wochenenden, weil wir immer sehr spät frühstücken, quasi spätstücken. Wenn andere schon das Mittagessen planen. Dann sind diese knusprig gerösteten Brotscheiben mit saftigen Tomaten eine willkommene Abwechslung. Ansonsten perfekt als kleine Zwischenmahlzeit oder Vorspeise, wie es von den Italienern schließlich gedacht ist.

Bruschetta mit Tomaten, Knoblauch und Basilikum

Bestens geeignet ist Brot, das weg muss. Baguette, Ciabatta, Wurzelbrot, das schon ein paar Tage alt und trocken ist. Im Backofen goldgelb geröstet, bekommt es noch einmal richtiges Leben eingehaucht. Wichtig sind perfekt gereifte Tomaten, ein hochwertiges Olivenöl, frisches Basilikum und viel Knoblauch. Das ist eigentlich schon alles, was es zu beachten gibt.

‚Bruschetta‘ stammt vom italienischen Verb ‚bruscare‘ ab, was übersetzt ‚rösten‘ heißt. Die original-klassische Bruschetta ist nicht mehr als eine trockene, übrig gebliebene Brotscheibe. Diese wird traditionell mit Knoblauch eingerieben, mit Olivenöl beträufelt und mit Salz bestreut. Anschließend kommt die Brotscheibe zum Rösten in eine Pfanne.

Das handhabe ich ohne Geschmacksverlust ein klein wenig anders…

Rezept für Klassische Bruschetta mit Tomaten und Knoblauch

für 2 Personen

Klassischer Bruschetta-Belag: Tomaten und Basilikum

Zutaten:

  • 10 Scheiben Brot (Baguette, Ciabatta, Wurzelbrot…)
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 3 mittelgroße Tomaten
  • 2 Stiele frisches Basilikum
  • Meersalz
  • Schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Brot in etwa fingerdicke Scheiben schneiden. Knoblauch pressen und in einer Tasse mit 3 EL Olivenöl verrühren. Mit einem Backpinsel oder einem Teelöffel das Knoblauchöl gleichmäßig auf den Brotscheiben verteilen.
In den Backofen schieben und für etwa 10 Minuten rösten, bis die Oberfläche goldgelb ist.

Bruschetta: geröstete Brotscheiben mit Tomaten und Basilikum

In der Zwischenzeit die Tomaten vom Stielansatz entfernen und in kleine Würfel schneiden. In eine kleine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem restlichen Olivenöl mischen. Basilikum-Blätter in feine Streifen schneiden.

Für Extra-Schärfe sorgen Chipotle-Chili-Flocken

Brotscheiben aus dem Backofen holen, Tomaten darauf verteilen und Basilikum drüber streuen.
Wer es gerne etwas schärfer mag, dem empfehle ich zusätzlich eine Prise Chipotle-Chili-Flocken.




Spaghetti aglio e olio, weil dieser Klassiker so einfach und doch so unglaublich köstlich ist!

Ich wollte dieses Rezept nicht posten. Weil es viel zu einfach und auch selbsterklärend ist. Weil ich nicht möchte, dass jemand denken könnte, ich hätte keine anderen Ideen… Doch, habe ich. Meine Liste ist endlos. Aber nachdem ich Spaghetti aglio e olio letzte Woche bei dem angeblich besten Italiener der Stadt wieder so unglaublich grottenschlecht gegessen habe, habe ich mich dazu entschlossen, meine Interpretation des italienischen Klassikers doch zu veröffentlichen.

Spaghetti aglio e olio: DER Klassiker aus der mittel- und süditalienischen Küche

Dieses Pastagericht aus der süd- und mittelitalienischen Küche ist eines meiner Lieblingsgerichte. Wenn ich nichts im Haus habe, weil ich nicht so gut in der Vorratshaltung bin, aber Pasta in allen Variationen, Olivenöl und Knoblauch habe ich immer da.
Außerdem bin ich damit auf der sicheren Seite, wenn ich als Veganer in einem Restaurant essen muss. Ich muss es so formulieren, „essen muss“, denn es gibt kaum einen Lichtblick in meiner kleinen, bayerischen Provinzstadt…
Immer wieder vergesse ich, dass ich bereits unzählige schlechte Erfahrungen gemacht habe. Ich freue mich auf meinen appetitlichen Teller mit wunderbaren Spaghetti aglio e olio, um nach der ersten Gabel mich wieder frustiert meiner Enttäuschung hinzugeben. Da wir meistens mit Freunden sind, möchte ich die Stimmung nicht verderben und esse kommentarlos brav den Inhalt meines Tellers auf, in der Hoffnung, dass mich niemand fragt, wie es geschmeckt hat.

Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl

Ich erinnere mich an eine Folge „Rach, der Restaurantester“ vor vielen Jahren. Damals war es seine Aufgabe, ein italienisches Restaurant vor seinem Ruin zu bewahren. Er bat den frustierten Restaurant-Besitzer, einen waschechten Italiener, sein absolutes Lieblingsgericht zu kochen, wovon er dächte, dass es sein Meisterstück wäre. Überaus enthusiastisch ging der Koch ans Werk und bereitete Spaghetti alio e olio zu. Ich vergesse nie Rachs hilflosen Blick und wie er sich seine großen Hände vors Gesicht schlug, als der Italiener bereits fertig gegarte Spaghetti schwungvoll in die Pfanne warf… Und das ist nur ein Übel!

Hey, die Italiener sind es, die das Adjektiv „bissfest“ geprägt haben! Pasta MUSS al dente gegart sein! Und wenn sie hinterher noch mal kurz in der Pfanne geschwenkt wird oder in einer Sauce ziehen muss, dann wird das von der Garzeit abgezogen. Das ist ein ungeschriebenes Pasta-Gesetz. Pasta vorgaren, das geht gar nicht!!! Und passiert mir ausschließlich und immer wieder… Noch dazu, wenn Nudeln übergart sind, nehmen sie an Umfang zu, eine einzelne Nudel wird zu einem mehligen, aufgequollenen Monster.

Das ist der erste Kardinalsfehler. Es geht weiter. Die Spaghetti aglio e olio schmecken hinten und vorne nicht. Manchmal nicht einmal nach Knoblauch. Da liegt es so vor mir, das geschmacksneutrale Häufchen Spaghetti in seinem Ölbad, und ich versuche das Beste daraus zu machen. Zunächst ordere ich die Pfeffermühle, dann ordentlich Salz drüber und wenn alles nichts hilft, mische ich meinen Beilagensalat unter…

Spaghetti aglio e olio – das schnellste und einfachste Essen der Welt

Ich hatte es auch schon, dass sich in Streifen geschnittene Paprika bei den Spaghetti alio e olio befanden. Warum? Das stand so nicht in der Karte, sonst hätte ich ich sie ohne Paprika bestellt. Oder der Knoblauch war zu sehr gebraten, war dunkelbraun und bitter… Nein, ich hatte noch nie perfekte Spaghetti aglio e olio. Dabei ist es so einfach.

Hier nun meine bevorzugte Zubereitungsweise. Ohne schlechtes Gewissen, ohne Recherche, weil es mit Verlaub ein gelernter italienischer Koch nicht schafft, meiner idealisierten Vorstellung von perfekten Spaghetti aglio e olio zu entsprechen.
Ob man den Knoblauch nun presst, hackt oder in feine Scheibchen hobelt, bleibt jedem selbst überlassen. Ich mag ihn in Scheiben am liebsten, da passiert optisch dann noch etwas auf dem Teller… Perfekt, wenn es im Sommer den jungen, frischen Knoblauch auf dem Markt zu kaufen gibt, wenn sich die Zehen ganz leicht aus ihrer weichen Schale pellen lassen.
Ich persönlich mag es nicht, wenn die Spaghetti im Öl schwimmen. Das ist mir dann zu fettig und mächtig. Sehr viel bekömmlicher ist die Zugabe von Nudelwasser. So zieht das Knoblaucharoma so richtig in jede einzelne Nudel ein und das Ergebnis wird auch nicht so trocken.

Rezept für Spaghetti aglio e olio

für zwei Personen

Zutaten:

  • 250 Gramm Spaghetti (hier die etwas dünneren Spaghettini)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 große Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • optional: Chipotle Chili

Zubereitung:

Den Knoblauch pressen, hacken oder in hauchdünne Scheiben schneiden.

Die Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser garen. Eine Minute kürzer, als auf der Packung angegeben. Spaghetti abschütten, unbedingt etwas Nudelwasser auffangen, besser mehr als weniger.

Das Olivenöl und den vorbereiteten Knoblauch in den noch heißen Topf geben, in dem die Nudeln gekocht wurden. Die Wärme reicht, wenn der Topfboden dick genug ist, dass der Knoblauch im Öl glasig dünstet. Ansonsten noch einmal kurz auf die warme, aber ausgeschaltete Herdplatte stellen. Jetzt hat das Olivenöl das Knoblaucharoma aufgenommen.

Spaghetti aglio e olio mit Tomaten

Die gekochten Spaghetti dazugeben, kurz schwenken und etwas Nudelwasser zugießen. So dass die Nudeln schön durchtränkt und glänzend sind. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem oder buntem Pfeffer abschmecken.
Ich persönlich mag gerne etwas mehr Schärfe, bin noch immer im Chipotle Chili-Fieber, und gebe ein paar Flocken davon über den fertigen Teller. Sofort servieren.

Wenn Tomaten Hochsaison haben, reif und besonders aromatisch sind, liebe ich die Kombination von Spaghetti aglio olio mit einem Tomatensalat und frischem Basilikum.




Herzhafte Tarte Tatin mit Kartoffeln

Ende August, die Tage werden schon wieder spürbar kürzer. Es dauert nicht mehr lange und es ist Herbst. Juhu! Ich war nicht traurig, dass wir keinen richtigen Sommer hatten. Ich habe mich über jeden Tag ohne Sonne gefreut, auch über Regen. Mein Hund Paul ebenso.

Vielleicht ist das der Grund, warum ich heute schon ein eher herbstlich anmutendes Rezept poste. Es bot sich an. Gestern regnete es. Ich hatte wundervolle, kleine, rote Kartoffeln in meinem wöchentlichen Gemüsesortiment, die sich für diese wundervolle und besondere Kartoffel-Tarte angeboten haben.

Ursprünglich wollte ich in Bälde einen Zwiebelkuchen veganisieren. Nicht ganz einfach ohne Eier, Sahne und Ersatzprodukte. Da ich nicht gerne pfusche, ich Zwiebelkuchen auch nicht wirklich vermisse (sind mir einfach zu viele Zwiebeln) und ich keinem Produkt tierischer Herkunft auch nur im geringsten nachtrauere, ist mir mit dieser Kartoffel Tarte Tatin, einer Art Kartoffelkuchen, die perfekte Alternative gelungen! Und ein paar Zwiebeln sind schon auch dabei…

Eine Tarte Tatin (hier mit Kartoffeln) wird kopfüber gebacken, dann gestürzt.

Tarte Tatin? Ursprünglich handelt es sich dabei um einen französischen Apfelkuchen. Typisch ist eine Karamellschicht, die beim Backen auf dem Kupfer- oder Keramikboden der Tarteform entsteht. Sie wird über Kopf gebacken. Zuerst kommt also das Karamell in die Form, dann die Äpfel, schließlich eine dünne Schicht Blätter- oder Mürbeteig. Nach dem Backen wird die Tarte gestürzt.

Die typische Keramikform hätte ich gehabt – ich weiß auch nicht, warum ich sie nicht verwendet habe… Letztendlich hatte ich ein wenig Sorge, dass der Blätterteig am Rand festklebt und die Tarte sich nicht stürzen lässt. So weiß ich aber nun, dass es auch in einer Springform funktioniert. Falls jemand weder eine Keramik- noch eine Kupferform besitzt. Es gibt keinerlei Bedenken, keinen Schwierigkeitsgrad. Stattdessen ist diese wunderbare Köstlichkeit absolut gelingsicher.
Wer sich selbst verwöhnen möchte oder auf der Suche nach einem raffinierten Essen für Gäste ist, der ist mit diesem Rezept bestens beraten. Dieser feine Kartoffelkuchen eignet sich sowohl als kleine Vorspeise, dann genügt eine Tarte für vier Personen, als auch als Hauptgericht für zwei Personen. Jeweils mit einem bunten Salat dazu, dann ist es perfekt.

Wir haben diese neue Kartoffel-Kreation am Abend auf unserem Balkon genossen. Mit Blick auf die Donau und einem kühlen Bierchen. Natürlich hatte es inzwischen aufgehört zu regnen. Ein perfekter Spätsommerabend.

Rezept für eine Tarte Tatin mit Kartoffeln

Rezept für 2 Personen als Hauptspeise oder für 4 Personen als Vorspeise

Herzhafte Tarte Tatin mit karamellisierten Kartöffelchen

Zutaten:

  • 500 Gramm kleine Kartoffeln (mehligkochend)
  • 4 rote Zwiebeln
  • 30 Gramm getrocknete Tomaten
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Oregano
  • 40 Gramm Zucker
  • 10 Gramm Margarine
  • 1 Stück fertiger Blätterteig
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln gut waschen und in Salzwasser garen. Abgießen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln in dünne Scheiben hobeln und in Olivenöl glasig dünsten. Die getrockneten Tomaten untermischen. So saugen sie das restliche Öl auf, werden etwas weicher und nehmen das Zwiebelaroma auf.

Die Backform mit Backpapier auslegen.
In einem kleinen Topf den Zucker und die Margarine unter ständigem Rühren bei hoher Temperatur erhitzen. Sobald ein nicht zu dunkler Karamell entstanden ist, diesen in die Kuchenform gießen und gleichmäßig verteilen.
Oregano darüber streuen.

Kartoffel-Tarte auf Blätterteig, mit Zwiebeln und getrockneten Tomaten

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Von den ungeschälten Kartoffeln an beiden Enden ein kleines Stück abschneiden und halbieren.
Die Kartoffelhälften nun dicht an dicht, mit dem größeren Durchmesser nach unten, auf das Karamell legen.
Das Zwiebel-Tomatengemisch in die Lücken verteilen und mit Salz und Peffer würzen.

Den Blätterteig auf die Füllung legen und den Teigrand zwischen Kartoffeln und Rand stecken. Gegebenenfalls mit einem runden Messer etwas nachhelfen.
Mein Blätterteig war eckig. Ich habe ihn etwas größer als die Form ausgeschnitten, mit den Resten die Seiten verstärkt.

Die Tarte Tatin mit Kartoffeln schmeckt am besten mit einem frischen Salat

Die Tarte 20 Minuten backen, dann die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und weitere 10 Minuten backen, bis der Boden goldbraun und knusprig ist.
Aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit löst sich der Rand von der Form und der Kartoffelkuchen lässt sich ganz leicht auf einen Teller stürzen. Das Backpapier abziehen und zum Vorschein kommt eine perfekt karamellisierte und glänzende Kartoffel Tarte Tatin.

Die Tarte schmeckt am besten frisch aus dem Ofen und mit einem knackigen, bunten Salat.




Soulfood Burger – das perfekte Baukastensystem

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll… Es gibt zwei Gründe, warum ich mich entschieden habe, dieses Rezept zu posten.
Einmal, weil inzwischen mein Herz hüpft, wenn in einem Restaurant ein veganer Burger angeboten wird. Wenn wir ausnahmsweise mal essen gehen (müssen), weil wir unterwegs oder mit Freunden verabredet sind, dann habe ich Hunger. Ein Burger ist allemal besser als Pommes mit Salat, oftmals die einzige vegane Alternative…

Ein saftiger Burger für den großen Hunger

Beim Italiener hat man als Veganer das geringste Problem, Spaghetti aglio e olio oder all’arrabbiata gehen immer – auch wenn ich das als Nicht-Italiener und ungelernter Koch sehr viel besser hinbekomme… Eigentlich unglaublich, wenn man bedenkt, wie einfach beides ist. Obwohl so simpel, ich werde diese Rezepte irgendwann nachliefern… Aber darum geht es ja nicht, wir sind mit Freunden zusammen und da spielt das Essen nicht die Hauptrolle. Ich merke an: ich lebe in der bayerischen Provinz, nicht in einer Großstadt, wo man die Qual der Wahl an hervorragender Gastronomie und innovativen, flexiblen Köchen hat. Manchmal werde ich wirklich etwas neidisch, wenn in meinen veganen Gruppen Gerichte, Eis oder Kuchen aus veganen Restaurants gepostet werden. Hier gibt es das nicht, aber immerhin mittlerweile zwei Cafés mit Pflanzenmilch! Sonst hieß es gerne, ich solle Tee trinken…

Auf jeden Fall die Mühe wert: selbstgebackene Burgerbrötchen

Zweitens: Es macht einen großen, großen Unterschied, ob man die Burgerbrötchen selbst bäckt oder sie fertig kauft! Genau wie die Räuchertofu-Frikadellen. Die Burger muss man auch unbedingt selbst machen, es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ebenso die Guacamole… Alles selbst gemacht und das Ergebnis ist ein Traum! Versprochen!

Saftige Burger mit Räuchertofu-Frikadellen und Guacamole

Das ist natürlich nicht die optimale Lösung, wenn man Hunger hat und die Buns noch backen muss. Aber sie lassen sich sehr gut einfrieren, im Backofen aufgebacken schmecken sie wie frisch! Den Rest, Burger und Guacamole, hat man dann schnell zubereitet. Das Grundrezept für die Räuchertofu-Frikadellen ergibt 8 bis 10 Stück. Die rohe Masse hält sich gut zwei bis drei Tage im Kühlschrank und man kann die Burger je nach Bedarf frisch in der Pfanne braten. Sie passen perfekt in den Burger, zu einem Sandwich, zu Kartoffelpüree, Süßkartoffelpommes… Mix and match…

Rezept für Soulfood Burger

Zutaten:

Für die Brötchen

(ca. 8 Stück)

Softe, leicht süßliche Burgerbrötchen
  • 250 Gramm Dinkelmehl (Typ 1050)
  • 250 Gramm Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1 EL Rohrohrzucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 40 g Amaranth (gepoppt)
  • 20 g weißes Mandelmus
  • 1 TL Meersalz

Für den Belag

Saftige Räuchertofu-Frikadellen mit Paprika
Cremige Guacamole mit Schalotten und Limettensaft
  • Karotten
  • Salatblätter
  • Tomaten
  • Gurke
  • Zwiebeln
  • Cashewmus

Zubereitung:

Beide Mehlsorten in eine große Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken.
50 ml lauwarmes Wasser, Rohrohrzucker und Hefe (zerbröckelt) hingeben und verrühren.

Etwa 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen, bis sich ein homogener Vorteig entwickelt hat.

300 ml lauwarmes Wasser zugießen und zu einem glatten Teig verkneten. Bleibt der Teig an den Händen kleben und ist noch zu „flüssig“ entsprechend Mehl dazugeben. Ist der Teig dagegen zu fest, fehlt noch etwas Flüssigkeit.
Mit Mehl bestäuben und an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen.

Amaranth, Mandelmus und Salz unterkneten und 8 gleichmäßig große Brötchen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech platzieren und weitere 20 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 180 Gramm vorheizen. Brötchen mit Wasser bepinseln und auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten backen.

Brötchen (Buns) abkühlen lassen.

Räuchertofu-Frikadellen und Guacamole nach Rezept zubereiten.

Feste Salatblätter verlesen. Gurke, Tomaten und Zwiebeln in Scheiben schneiden. Karotten raspeln.

Burger nach Baukasten-System: Buns, Räuchertofu-Frikadellen, Gucamole, knackiger Salat und frisches Gemüse

Brötchen aufschneiden und die Hälften jeweils mit Cashewmus bestreichen. Die untere Hälfte mit Salat, Tofu-Burger, Karottenraspeln, Tomaten und Gurke belegen. Einen ordentlichen Klecks Guacamole als Topping und mit ein paar Zwiebelringen krönen. Deckel drauf, fertig!

Dazu passen Süßkartoffel-Pommes.