Ingwer mit Zitrone – DER Gesundheits-Drink

Mit medizinischen Themen wollte ich mich zurückhalten, da begibt man sich mit seinen Tipps oft auf dünnes Eis, wenn man nicht vom Fach ist… Noch dazu bin ich ein großer Anhänger der Naturheilkunde… Das mag auch nicht jeder… Ich bekämpfe das Übel gerne an der Wurzel, die Schulmedizin ist mehr auf die Symptome fokussiert.

Ich habe allerdings gut reden, weil ich glücklicherweise keine Krankheiten oder Beschwerden habe, noch nie krank war und auch ganz selten krank bin… Mal eine Erkältung, wenn ich nicht aufgepasst habe, die ist innerhalb von drei Tagen auch wieder weg.

Gesundheitsdrink Ingwer und Zitrone
Gesundheits-Drink aus ganz viel Ingwer und Zitrone

Die hatte ich aber auch schon lange nicht mehr. Und zwar seit ein Freund uns einen Gesundheits-Drink aus Ingwer, Zitrone und Knoblauch ans Herz gelegt hat, den er auf Youtube entdeckt hatte. Ein Arzt aus dem Irak verordnet ihn leidenschaftlich all seinen Patienten – ob bei Bluthochdruck, Kopf- und Gelenkschmerzen, bei Erkältungen und Grippe, Blasenentzündung, Rheuma, Arthrose, Magen- und Darmbeschwerden…

Was dieser Drink nun genau bewirkt und mit uns anstellt, kann ich nicht erklären, weil ich nicht arabisch spreche! Deshalb habe ich das Rezept bisher auch nicht gepostet! Aber das Internet ist voll von Rezepturen für Ingwer-Shots mit ein wenig Zitrone und Knoblauch, wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht. Ich finde auf den deutschen und englischsprachigen Seiten allerdings kein Pendant, das nur annähernd diese mengenmäßige Zusammensetzung hat und wahrscheinlich deshalb so großartig wirkt! Deshalb habe ich mich nun doch entschlossen, wo die Corona-Angst uns fest im Griff hat, genau diese Rezeptur zu posten! Weil ich die besten Erfahrungen damit gemacht habe und ich zwischenzeitlich richtig süchtig danach war. Und weil ich möchte, dass es euch allen gut geht und ihr gesund bleibt!

Ingwer-Drink mit Wasser verdünnt

Wenn man nach Ingwer, seinen Inhalts- und Wirkstoffen und den vielen Benefits der Zauberwurzel googelt, dann stößt man auf eine nicht enden wollende Liste. Ich zähle einfach mal auf:

Inhaltsstoffe:

  • ätherische Öle
  • Harzsäuren
  • Gingerol (verleiht dem Ingwer seine Schärfe)
  • Vitamin C
  • Magnesium
  • Eisen
  • Calcium
  • Kalium
  • Natrium
  • Phospor

Wirkung:

  • antioxidativ
  • entzündungshemmend
  • verdauungsfördernd
  • magenstärkend
  • appetitanregend
  • kreislaufanregend
  • löst Schleim
  • lindert Husten
  • antibakteriell
  • fördert die Durchblutung
  • steigert die Gallensaft-Produktion

Viel mehr Argumente kann wohl kaum ein anderes Nahrungsmittel bieten! Grund genug, dieses Rezept genau jetzt auszuprobieren und achtsam zu sein, was es mit einem macht und wie sich das Befinden zum Positiven verändert!

Empfohlen wird eine dreiwöchige Kur – jeweils morgens und abends ein Drink aus etwa einem Schnapsglas Ingwer-Drink, aufgefüllt mit Wasser. Das Getränk sollte nur eine ganz leichte Schärfe haben, ansonsten noch Wasser zugeben. Morgens auf nüchternen Magen, abends als letztes vor dem Zubettgehen trinken.
Danach sollte eine Woche pausiert werden, dann die Kur wiederholen.
Insgesamt dreimal. Das Ganze zweimal pro Jahr.

Ingwer-Drink mit Apfelessig
Ingwer-Drink mit Apfelessig

Den ein über den anderen Tag, empfiehlt sich abwechselnd die Zugabe von je einem kleinen Schuss Apfelessig oder Olivenöl, etwa ein Teelöffel voll.

In unserem Freundes- und Bekanntenkreis hat der Ingwer-Drink natürlich zahlreich Einzug erhalten. Einige mögen allerdings den Geschmack nicht, ich dagegen liebe ihn… Ich denke, es ist das Wissen darum, dass auch ein wenig Knoblauch enthalten ist. Man schmeckt ihn allerdings nicht und riecht übrigens auch nicht danach!!!! Keine Angst also vor einer Knoblauchfahne!

Rezept für den Ingwer-Drink

(ergibt etwa 1,5 Liter, das reicht für 2 Personen 3 Wochen)

Gesundheits-Drink mit Ingwer und Zitrone
Ingwer-Zitrone-Gesundheits-Drink

  • 1 kg Ingwer
  • 3 Zitronen
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Flaschen stilles Wasser (à 0,75 l)

Den Ingwer schälen und in Stücke schneiden. Ich empfehle große Wurzeln zu kaufen, die lassen sich wesentlich besser schälen. Im Biomarkt bekommt man oft die ganz kleinen und dünnen, das wird dann sehr mühselig… Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Die Zitronen auspressen.

Ingwer und Knoblauch in einen Topf geben, mit stillem Wasser auffüllen, so dass beides knapp bedeckt ist. Kurz aufkochen und für 5 Minuten köcheln lassen.
Es geht darum, dass sich die ätherischen Öle lösen, der Ingwer etwas weicher wird, so dass er sich gut pürieren lässt.
Den Topf vom Herd nehmen und den Zitronensaft dazugeben.
Ich gebe die Menge in zwei Durchgängen in einen Standmixer und fülle jeweils mit etwas stillem Wasser auf, dass ein flüssiger Brei entsteht. Diesen gieße ich durch ein Haarsieb und fange die Flüssigkeit auf. Denn diese ist nun unser Zaubertrunk! Den Brei gut mit einem Kochlöffel ausdrücken, damit so wenig wie möglich der Essenz verloren geht!
Sollten die zwei Flaschen Wasser noch nicht aufgebraucht sein, den Rest dazugeben und gut mischen. In die beiden leeren Wasserflaschen abfüllen – fertig ist die Wunderkur!

Zauberzutat Ingwerpüree

Zurück bleibt der pürierte Ingwer. Diesen auf jeden Fall in einem luftdicht zu verschließenden Behältnis verwahren! Er ist die Zauberzutat schlechthin, für fast alle Gerichte, die man von jetzt an zubereitet! Ein Teelöffel des Pürees in die Salatsoße rühren oder in Suppen. Wenn man beim Abschmecken noch nicht zufrieden ist, dann hilft in fast allen Fällen die Zugabe dieses köstlichen Breies…




Pfeffernüsse – es muss nicht immer süß sein!

Davon abgesehen, dass ich nur Favoriten backe (Klasse statt Masse), achte ich gerne auch darauf, dass der Plätzchenteller hübsch und vielfältig aussieht… Verschiedene Formen und unterschiedliche Geschmacksrichtungen… Rund, halbrund, dreieckig, viereckig… Schokolade, Nüsse, süß und scharf…
Für die scharfe Komponente sind die Pfeffernüsse zuständig, denn sie enthalten in der Tat schwarzen Pfeffer. Und bei all dem Süßkram, den man an Weihnachten so wegnascht, sind die Pfeffernüsse eine willkommene Abwechslung. Zuerst schmecken sie ein wenig nach Lebkuchen, nur fester in der Konsistenz, der Abgang und Nachgeschmack ist durch ganz viel Ingwer und Pfeffer leicht scharf…

Rezept

(Für etwa 30 Stück)

  • 75 g Butter
  • 125 g flüssiger Honig
  • 75 g brauner Zucker
  • 2 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlener Anis
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 250 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1 Messerspitze Natron

Zum Verzieren:

  • Pinienkerne
  • ganze geschälte Mandeln
  • gehobelte Mandeln
  • 100 g Puderzucker
  • 2 EL Zitronensaft

Butter, Honig, braunen Zucker, Ingwer, Anis und Pfeffer aufkochen. Von der Hitze nehmen und mit Mehl und Natron zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Der Teig ist durch den Aufenthalt im Kühlschrank sehr zäh, am besten portioniert man ihn mit einem stabilen Teelöffel. Zu kleinen Kugeln formen. Wie bei den Schokoladenkipferln habe ich meine Digitalwaage zu Hilfe genommen – jedes Plätzchen wiegt 16 Gramm. Die Kugeln leicht flach drücken und mit ausreichend Abstand aufs Blech legen. Nach Lust und Laune mit Nüssen und Kernen belegen, leicht andrücken und im Ofen 10 bis 12 Minuten goldbraun backen. Vom Blech nehmen und auskühlen lassen.

Zum Verzieren den Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einem dickflüssigen Brei anrühren und einige der Nüsse und Kerne noch warm damit bestreichen oder mit der Kartoffelschälhilfe (siehe Lebkuchen) eintauchen.

Weitere Plätzchen, der Optik wegen und für diejenigen, die keinen Zuckerguss mögen (ich zum Beispiel), mit Puderzucker bestäuben.

Die abgekühlten Pfeffernüsse in einer gut verschließbaren Dose aufbewahren. Für noch mehr Aroma streue ich etwas gemahlenen Anis über die Plätzchen. Oder einfach ein paar ganze Anissterne in die Dose zu den Keksen legen.




Kürbissuppe – gesund, kalorienarm und schnell zubereitet

Herbstzeit ist Kürbiszeit und da ich für die saisonale Küche plädiere, komme ich um Kürbis nicht herum, die Auswahl ist ja nicht mehr so groß… Ich mag Kürbis nicht besonders, schmeckt irgendwie nach nichts… Mit einer Ausnahme: der Hokaido. Mit seiner leuchtend orangen Färbung ist er auch der Schönste von allen, hat wenigstens einen dezenten Eigengeschmack und den großen Vorteil: er muss nicht geschält werden!

Mit nur 25 Kalorien pro 100 Gramm und einem Wassergehalt von 90 Prozent sind Kürbisse kalorienarm und gut für die Figur. Kürbis versorgt den Körper mit dem Mineralstoff Kalium, das für eine normale Muskelfunktion wichtig ist und mit Vitamin C, das unter anderem die Eisenaufnahme erhöht. Weitere Gesundheitsschützer, die sich im Fruchtfleisch finden: Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgebaut wird (wichtig für die Sehkraft und für den Schutz der Haut und Schleimhäute).

Viele Gründe, den Kürbis wohlwollend zu betrachten und in den Herbst/Winter-Speiseplan aufzunehmen!
Hat die Hauptzutat kaum Eigengeschmack, dann müssen andere Zutaten für die Geschmacksexplosion sorgen. In dieser Kürbissuppe sind es ganz viel Weißwein, Zwiebeln und Ingwer.

Rezept:

  • 1 Hokaido (ca. 1 Kilo)
  • 3 Zwiebeln (mittlere Größe)
  • 1/4 Liter trockener Weißwein
  • 1 Liter Brühe
  • ein großes Stück Ingwer
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

Die Zwiebeln grob würfeln, den Kürbis waschen, erst halbieren und dann das Kerngehäuse mit einem Esslöffel gründlich entfernen. Die Hälften weiter in Schnitze und dann in große Würfel schneiden.

Zwiebeln in Olivenöl anschwitzen, dann die Kürbisstücke dazu geben. Es dürfen gerne leichte Röstaromen entstehen, das heißt die Zwiebeln und den Kürbis leicht anbraten.

Mit dem Weißwein ablöschen und ihn reduzieren, bis er fast verdunstet ist. Das ergibt eine geballte Ladung an Aroma und eine feine, leichte Säure.

Die Brühe aufgießen und den klein gehackten Ingwer (etwa 2 Teelöffel) dazu geben.

Das Ganze so lange kochen, bis der Kürbis weich ist, vielleicht noch 5 Minuten, dann mit einem Pürierstab oder dem Mixer pürieren.

Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, fertig.

Zum Verfeinern eignen sich Kürbiskernöl oder gehackte Kürbiskerne. Als Beilage ein Traum: mein selbst gebackenes Brot.

Gewußt? Kürbisse sind nicht nur zum Essen da! Man kann ihn auch äußerlich für Beauty-Anwendungen nutzen. Wie, das könnt ihr hier nachlesen.