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Overnight Oats – DAS gesunde Müsli über Nacht

Ich liebe Frühstück. Wenngleich es bei mir immer eher ein „Spätstück“ ist und meist erst um die Mittagszeit stattfindet. Morgens bin ich erst einmal mit meiner einzigen Tasse Kaffee am Tag glücklich. Eines meiner zahlreichen Lebensmaxime ist, dass ich alles, was ich mache, mit Liebe mache. Das war vor über zwei Jahren meine hauptsächliche Motivation, diesen Blog zu starten, um auch andere zu begeistern. Fürs Kochen, Backen, Essen, Arbeiten… – einfach für alles im Leben.

Nun haben wir zwei, wie ich finde, sehr harte Jahre hinter uns. Hätte ich meine Lebenslust und -qualität nicht gehabt – und allem voran unseren kleinen Paul nicht -, wäre ich definitiv verzweifelt! Ich bin sehr empfänglich für Stimmungslagen, die von außen kommen. Umso wichtiger ist mir mein Mikrokosmos: mein Mann, mein Hund, meine Freunde, mein Zuhause. Daran arbeite ich unentwegt und werde auch nicht nachlässig oder müde. Denn das ist es, was bleibt. Wie ein Fels in der Brandung.

Insofern lasse ich mich mehr als gerne morgens um 5 Uhr von unserem Hund wecken, der es kaum erwarten kann, in den neuen Tag zu starten. Sollte ich mich dabei erwischen, einen Gedanken daran zu verschwenden, dass ich lieber noch etwas schlafen möchte, dann erinnere ich mich, wie furchtbar es war, als Pauls Vorgängerin gestorben ist und ich zwei Monate nicht Gassi gehen durfte. Allerdings ist Pauls unbändige Freude ansteckend. Spätestens, wenn ich den ersten Fuß vors Bett gesetzt habe, weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war, aufzustehen. Wir drehen ganz einsam, beziehungsweise zweisam, und noch etwas schlaftrunken unsere kleine Runde, nur Paul und ich.

Dann verschwende ich schon einmal den ersten Gedanken ans Frühstück. Ich bin nicht der Typ Mensch, der isst, weil man eben essen muss. Ich liebe es, zu essen. Ich bin relativ kompromisslos und esse nur, worauf ich Appetit habe und was schmeckt. Sonst esse ich lieber nichts. So kann es sein, dass ich noch nachts in der Küche stehe und ein Brot backe, damit ich mich am nächsten Tag aufs Frühstück freuen kann. Das variiert bei mir. Mal ist es Toast und Marmelade, für die ich im Sommer immer reichlich vorsorge. Mal Müsli. Im Sommer liebe ich mein Crunch-Müsli mit eiskalt aufgeschlagener Mandelmilch.

Overnight Oats mit Kakao, frischen Früchten und Haselnüssen

Jetzt gerade, womit ich endlich beim Thema bin, schlägt mein Herz für Overnight Oats. Haferflocken, die ich am Abend vorher zubereite, damit sie im Kühlschrank in aller Ruhe quellen können. Durch das Einweichen verändert sich nicht nur die Konsistenz, sondern wir können auch die Nährstoffe aus dem Hafer (Mineralien, Eisen, Folsäure) besser aufnehmen. Das Müsli hält außerdem lange satt, steuert Heißhungerattacken entgegen und hält den Blutzuckerspiegel stabil.

Ein weiterer großer Vorteil: Wer sich schon am Vorabend um sein Frühstück kümmert, spart Zeit am Morgen. Einfach nur noch mit ein paar frischen Früchten, knackigen Nüssen (gute Fette und Vitamin E) und Leinsamen (Omega-3-Fettsäuren) verfeinern und appetitlich anrichten. Außerdem lässt sich ein gut verschließbares Gefäß mit den Overnight-Oats problemlos fürs Büro oder Picknick einpacken.

Overnight Oats quellen über Nacht im Kühlschrank

Für mich sehr praktisch, weil die Zubereitung der Mahlzeiten bei mir immer relativ viel Zeit in Anspruch nimmt, da ich schlecht im Improvisieren bin. Wie gesagt, jede Mahlzeit muss bei mir ein Highlight sein, sonst esse ich lieber nichts.

Apropos Highlight: Dieses Rezept dürfte sogar Müsli-Muffel überzeugen. Mal ehrlich, das Wort ‚Müsli‘ ist doch fast genauso abschreckend wie ‚vegan‘ oder ‚Tofu‘. Hat so was von ‚Körnerfresser‘.
Die Haferflocken werden mit Kakao angemacht. Das Müsli schmeckt dann wunderbar schokoladig und so ganz nebenbei hat man für eine ordentliche Magnesium-Zufuhr gesorgt. Kakao enthält davon doppelt so viel davon, wie Nüsse…

Rezept für Overnight Oats mit frischen Früchten, Leinsamen und Nüssen

Rezept für 2 bis 3 Tage (1 Person)

Müsli mit frischen Früchten der Saison

Zutaten:

Für die Overnight Oats:

  • 100 Gramm Haferflocken (feinblättrig)
  • 300 ml Pflanzenmilch (zum Beispiel Hafermilch)
  • 1 Apfel
  • 50 ml Orangensaft
  • 1 Banane
  • 1 EL Kakao
  • 5 Datteln

Zum Anrichten:

  • Leinsamen
  • Haselnüsse
  • Früchte der Saison

Zubereitung:

Den Apfel reiben, mit dem Orangensaft und den Haferflocken in eine große Schüssel geben.

Haferflocken über Nacht quellen lassen

Die Banane, den Kakao und die Pflanzenmilch in einen Mixer geben und einen cremigen Smoothie zubereiten. Die Süße der Banane neutralisiert ganz wunderbar den bitteren Geschmack des Kakaos.
Die Bananen-Schoko-Milch zu den Haferflocken geben und gründlich verrühren. Die Datteln klein hacken und unter den Brei mischen. Die Schüssel mit einem Deckel oder einer Folie verschließen.
Über Nacht, mindestens aber 2 Stunden, im Kühlschrank quellen lassen.

Overnight Oats eigenen sich hervorragend zum Mitnehmen

Zum Anrichten die Haselnüsse grob hacken oder kurz mörsern. Zusammen mit 1 TL Leinsamen und Früchten über den Overnight Oats verteilen. Der perfekte Start in den Tag.




Ein Traum von Pflege: Vegan – natürlich – biologisch

WERBUNG UND 10% RABATT MIT DEM GUTSCHEINCODE: typisch-heike10

Wo fange ich am besten an? Ich muss weiter ausholen, weil das Leben einfach so schicksalshaft ist. Schließlich bin ich kürzlich noch in eine Diskussion gegrätscht bezüglich Hundebegegnungen. Dass sie nicht erwünscht sind, weil Hunde ein Recht darauf haben, in Ruhe mit ihren Menschen spazieren zu gehen. Ich frage mich natürlich, wer das entscheidet und festgelegt hat? Der Hund oder der Mensch? Wäre das nämlich so, dass mein Paul niemanden kennenlernen möchte, dann hätte ich nie die Bekanntschaft der großartigen Filomela gemacht. Denn meinen Paul zog es magisch zu einer Miniaturausgabe seiner selbst, dem kleinen schwarzen Roy, ihrem süßen Hündchen. Da war Paul selbst noch ein kleines Männelein, aber seit dieser magischen Begegnung liebt Paul ganz besonders seine kleinen Artgenossen.

An diesem schönen Sommertag vor knapp zwei Jahren konnte mich nichts erfreuen, ich weiß es noch wie heute. Weder der strahlende Sonnenschein, noch die Gute-Laune-Vorschläge meines Mannes, noch mein süßes Hundebaby. Der Lockdown hatte uns fest im Griff, überall nur Schreckensmeldungen, ich als Veganerin sowieso eine Außerirdische, weit und breit keine Gleichgesinnten…

Dachte ich. Dann waren wir spazieren mit unserem Ausbund an Lebensfreude und Abenteuerlust. Es hat mit dem kleinen Roy seine ausgelassenen Manegen-Runden gedreht, wir sind mit dem Frauchen ins Gespräch gekommen.
Von wegen, die einzige Veganerin weit und breit. Da stand sie leibhaftig vor mir, die Veganerin Nummer 2 unserer Kleinstadt. Unglaublich freundlich, positiv, wunderschön und mit dem sympathischsten Lachen, das mir seit langer Zeit begegnet ist! Noch dazu Kosmetikerin, das Ganze gekrönt von ihrer eigenen veganen Kosmetik-Linie. Hallo? Bin ich vielleicht gelernte Beauty-Journalistin und habe über 20 Jahre nichts anderes gemacht? Mehr Schicksal geht ja wohl nicht.

Die Produkt-Palette von FIVENA naturkosmetik

So kommt es, dass ich heute Filomelas Produktserie FIVENA naturkosmetik vorstellen darf. Vorher natürlich ausführlich getestet und sogar als Treatment von der Gründerin selbst in ihrem Kosmetikstudio genossen!

Beauty-Treatment vom Feinsten

Zum Thema Kosmetikerin: Ich mochte sie bisher nicht besonders. Weil ich mich erstens fürchterlich gelangweilt habe, wenn mir jemand über eine Stunde lang im Gesicht „gefummelt“ hat. Zweitens mein Hautgefühl danach immer unangenehm war und ich eher schlechter als besser aussah. Viel zu viel Pflege auf einmal, zugekleisterte Poren und damit einhergehende Schweißausbrüche. Das erste, was ich gemacht habe, wenn ich zuhause war: mir die diversen Pflegeschichten ganz schnell abzuwaschen, damit meine Haut wieder frei atmen konnte.

Nicht dieses Mal! Schon die Behandlung konnte ich genießen, weil wir uns natürlich mittlerweile gut kennen und uns kurzweilig unterhalten haben. Außerdem konnte ich spüren, wie meine wintergeplagte, staubtrockene Haut förmlich aufblüht. Ich konnte den ganzen Tag nicht aufhören, in den Spiegel zu schauen, weil meine Haut nicht wiederzukennen war: prall, rosig, frisch, entspannt und strahlend. Wie nach einem sonnigen Tag am Meer und um Jahre jünger. Wenn ich so etwas behaupte, dann zählt es doppelt. Weil ich ehrlich und kritisch bin!

Filomela arbeitet in ihrem Studio natürlich mit den gleichen Produkten, die sie auch verkauft. Das Besondere: es ist ihre eigene Kosmetiklinie, die sie in enger Zusammenarbeit mit einer kleinen Kosmetik-Manufaktur entwickelt hat. Nicht etwa nach einer Basisrezeptur mit maximal ein paar Duftzusätzen. Sondern nach ihren eigenen Vorstellungen von wertvollen Inhaltsstoffen und optimaler Wirksamkeit. Alle Produkte sind vegan, natürlich, biologisch und in Deutschland produziert! Nicht, weil es gerade Lifestyle ist und sie sich mit diesen Attributen besonders gut verkaufen, sondern weil es Filomelas Varisco-Zinz‘ Lebensphilosophie ist! Ich liebe es, wenn Menschen authentisch und konsequent sind!

Ein weiterer Benefit der Produkte: die Verpackung. Alle Behälter sind aus ästhetischem Milchglas, die Schraubdeckel aus Bambus und viel zu schade, um sie im Spiegelschrank zu verstecken.

FIVENA naturkosmetik Aufbauende Nachtpflege

Ich beginne mit meinem Lieblingsprodukt, der Aufbauenden Nachtpflege von FIVENA naturkosmetik* (50 ml, 49 Euro). Sie enthält Stammzellen aus der Preiselbeere, die reich an den Vitaminen C, B1, B2, B3 und E ist. Außerdem Arganöl (feuchtigkeitsspendend, antibakteriell und antioxidativ) und Linolsäure (feuchtigkeitsspendend und gegen Hyperpigmentierung wirkend).

Nachtcreme mit Preiselbeere, Arganöl und Linolsäure

Aufgrund dieser Inhalts- und Wirkstoffe ist diese Nachtcreme besonders für reife und trockene Haut geeignet und wird abends nach der Reinigung aufgetragen.

TIPP: Ja, ich muss es zugeben. Ich spreche nur sehr ungern darüber, aber ich bin inmitten meiner Wechseljahre. Meine Haut verändert gerade komplett ihre Ansprüche. Braucht unglaublich viel Feuchtigkeit und reichhaltige Pflege, weshalb ich über den Winter die Nachtpflege auch für den Tag verwendet habe.

Was passiert mit der Haut in den Wechseljahren? Die Kollagenproduktion nimmt deutlich ab, dadurch verliert die Haut ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, feine (Trockenheits)Fältchen werden sichtbar, die Haut wird zur Sahelzone und Pigmentflecken entstehen. Konsequente und regelmäßige Pflege sind wichtiger denn je, vor allem mit den zu den Bedürfnissen passenden Produkten.

FIVENA naturkosmetik Reinigungsgel 3 in 1

Mein zweiter Favorit ist das Reinigungsgel 3 in 1 von FIVENA naturkosmetik* (100 ml, 22 Euro). Zunächst nur, weil es drei Produkte in einem abdeckt: Reinigung, Augen-Make-up-Entferner und Tonic. Noch kein anderes Reinigungsprodukt zuvor hat Mascara so gut entfernt. Da musste ich hinterher immer mit einem Waschhandschuh nachhelfen, mit mehr oder weniger Erfolg. Spezielle Augenreinigungs-Produkte mag ich nicht, die sind mir meist zu reichhaltig, kriechen ins Auge, so dass ich am besten gleich schlafen gegangen bin.

Reinigungsgel 3 in 1: Gesichtsreinigung, Augen-Make-up-Entferner und Tonic

Der Vorteil, wenn man die Erschafferin einer Kosmetik-Linie persönlich kennt: man kann sich austauschen und eventuelle Missverständnisse klären. So hat das Reinigungsgel zwar perfekt seine Mission erfüllt, die Haut gründlich zu reinigen, zurück blieb aber ein sehr trockenes Hautgefühl.

Das hat darin seine Ursache, dass meine Haut durch die Wechseljahre gerade sehr trocken ist. Aber in erster Linie liegt es daran, dass dieses Produkt porentief säubert und die Haut aufnahmebereit für die nachfolgende Pflege macht.
Durch zu reichhaltige Produkte verkleistern die Poren widersinnigerweise, weshalb viele Frauen Probleme mit unreiner Haut haben und ihre Akne nicht in den Griff bekommen.
Eine häufige Frage übrigens, die mir sehr oft gestellt wird: Was man gegen unreine Haut machen kann. Reinigung ist wichtig, aber mit dem richtigen Reinigungsprodukt! Voilà, fündig geworden.

FIVENA naturkosmetik Anti-Aging-Tagescreme

Ende März hatten wir einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling, mit angenehmen Temperaturen um die 20 Grad. So kam die Anti-Aging Tagescreme von FIVENA naturkosmetik* (50 ml, 46 Euro) zu ihrem ersten Einsatz. Sie enthält Stammzellen aus den Superfrüchten Preisel- und Gojibeeren, die wertvolle Vitamine und Mineralstoffe liefern und die Haut vor UV-Strahlung und schädlichen Umwelteinflüssen schützen.

Tagescreme mit Preisel- und Gojibeeren

Die Inhaltsstoffe sind speziell auf die Bedürfnisse reifer Haut abgestimmt, die trocken und schuppig ist. Die Haut wird aufgepolstert, Fältchen und Pigmentflecken werden langfristig sichtbar vermindert.

Bei mir steht das Hautgefühl im Vordergrund, welches gerade sehr sensibel ist. Die ollen Wechseljahre, die eben irgendwann jede Frau mehr oder weniger plagen, machen sich bei mir vor allem an meiner Haut bemerkbar.
Nach dem Auftragen der Tagescreme fühlte sich meine Gesichtshaut gleich gut versorgt an. Als Make-up-Basis für mich gerade aber nicht reichhaltig genug. Ich benutze einen Kompaktpuder, der der Haut wertvolle Feuchtigkeit wieder entzieht.

Wenn eine Creme nicht reichhaltig genug ist, einfach einen Tropfen Mandel- oder Jojobaöl darunter mischen

Während meiner Gesichtsbehandlung bei Filomela haben wir darüber gesprochen, dass ich es mal versuchen soll, wie es funktioniert, wenn ich einen Tropfen Gesichtsöl unter die Creme mische. Einfach unter die benötigte Menge einen Tropfen reines Mandel- oder Jojobaöl mischen und dann eincremen. Funktioniert perfekt – der ultimative Tipp!

FIVENA naturkosmetik Verjüngungsserum

Nun zu den besonderen Verwöhn-Programmen von FIVENA naturkosmetik, mit der man seiner Haut etwas Gutes tun kann. So gehören zum Beispiel Seren auf die Liste, wenn es um eine Extraportion Pflege geht. Wie hier das verheißungsvolle Verjüngungs-Serum von FIVENA naturkosmetik* (15 ml, 32 Euro). Es enthält Stammzellen der Preiselbeere, Wirkstoffe des Tarabaums und der Wegwarte-Pflanze. Alle zusammen sorgen sie für einen sofortigen Lifting-Effekt, gleichzeitig wird die Haut geschützt, regeneriert und repariert.

Verjüngungs-Serum mit Preiselbeere, Tarabaum und Wegwarte-Pflanze

Das Serum wird vorzugsweise am Abend nach der Reinigung aufgetragen. Mit leicht klopfenden Bewegungen der beiden Zeige- und Mittelfinger, was einer Massage gleichkommt.

Wer einen Gesichtsroller besitzt, kann auch mit diesem das wertvolle Serum einarbeiten.
Den Gesichstroller immer von innen (also von der Gesichtsmitte) nach außen bewegen und an jeder Stelle etwa 3-5x rollen. Dabei nicht hin- und herrollen, sondern immer wieder neu von innen ansetzen und mit leichtem Druck nach außen rollen.

FIVENA naturkosmetik Anti-Aging Augencreme

Die rund 25 Quadratzentimeter große Hautfläche an der Augenpartie ist ein echtes Sensibelchen: nur einen halben Millimeter dick, so fein wie ein Blütenblatt, ist sie dreimal dünner als im übrigen Gesicht. Gleichzeitig fehlt es der Partie an stützendem Fettgewebe und Talgdrüsen. Folge: Feuchtigkeit verdunstet schneller. Und das, obwohl die Haut hier täglich Schwerstarbeit leistet: 22 Muskeln verändern den Gesichtsausdruck bis zu 20.000mal täglich. Hier lässt die Spannkraft besonders schnell nach, Fältchen und Linien zeigen sich zuerst rund ums Auge. Hinzu kommen dunkle Augenschatten durch zu wenig Schlaf, Rötungen durch Überanstrengung oder Schwellungen durch Lymphstau.

Augencreme für strahlende Augenblicke

Wenn die Tages- oder Nachtcreme nicht genügen, die Augenpartie ausreichend zu versorgen, empfiehlt sich der Griff zur Augencreme. Vor allem am Morgen. Mit genügend Abstand unter den Augen auftupfen und mit dem Mittelfinger (dieser übt am wenigsten Druck aus) sanft einklopfen. Auch hier kann ein Gesichtsroller wieder gute Dienste leisten, vor allem, wenn er aus dem Kühlschrank kommt (Anwendung siehe unter der Überschrift Verjüngsserum).

Besonders an dieser Anti-Aging Augencreme von FIVENA naturkosmetik* (30 ml, 29 Euro) ist für mich der Inhaltsstoff Sesamsamen. In diesem Fall finde ich die Wirkung sogar selbsterklärend, wenn man sich die prallen Sesamsamen einmal bildlich vorstellt und sie auch zur Ölgewinnung dienen. Der Wirkstoffkomplex polstert Fältchen auf, glättet und sogar Hautrötungen werden gemindert.

FIVENA naturkosmetik Peeling

Unweigerliche Folge von trockener Haut im Allgemeinen, nicht nur in den Wechseljahren: abgestorbene Hautschüppchen, die den Teint grau erscheinen lassen. Das empfinde ich gerade extrem bei jedem Blick in den Spiegel. Spätestens dann sollte ein Gesichtspeeling in das Pflegeritual eingebunden werden, ein- bis zweimal wöchentlich.

Gesichtspeeling mit Traubenkernmehl

Das Peeling von FIVENA naturkosmetik* (50 ml, 22 Euro) enthält Traubenkernmehl, welches aus den gepressten Traubenkernen gewonnen und fein zermahlen wird. Im Peeling wird es als natürlicher Putzkörper eingesetzt. 

Das Peeling sollte nach der Reinigung auf die noch feuchte Haut aufgetragen werden. Mit den Fingerspitzen speziell die T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) in kreisenden Bewegungen und mit sanftem Druck massieren. Das Gesicht mit reichlich lauwarmen Wasser abspülen.

Fein gemahlenes Traubenkernmehl dient im Peeling als natürlicher Putzkörper

Das Peeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen, reinigt die Poren, regt die Blutzirkulation im Gesicht an und fördert so die Zellregeneration. Das sorgt für einen zarten, frischen und rosigen Teint. Anschließend die Haut wie gewohnt pflegen.
Ich empfehle das Peeling am Morgen anzuwenden, weil man dann den ganzen Tag vom Ergebnis profitiert.

Fazit

Ich bin genau im richtigen Moment auf die Produktlinie von FIVENA naturkosmetik gestoßen! Jetzt wo meine Haut sich durch die Wechseljahre gerade verändert.
Es lohnt sich auf der Homepage zu stöbern, dort gibt es natürlich auch Produkte für die normale, nicht so pflegeintensive Haut. Außerdem wird genau über alle Inhaltsstoffe und die Anwendung aufgeklärt.

Ich bin unterm Strich begeistert, sonst hätte ich hier nicht darüber geschrieben. Vor allem ist Filomela selbst die beste Werbung und das perfekte Model für ihre Produkte.
Wir haben lange nicht über unser Alter gesprochen, aber man macht sich so seine Gedanken. Ich kann Frauen sehr gut schätzen, es gibt untrügliche Zeichen. Der Zustand der Wangenpartie ist sehr aussagekräftig, weniger die Fältchen, dass ich sagen kann, ob eine Frau über 50 Jahre alt ist. Zusammen mit ihrem Kleidungsstil hätte ich Filomela auf jeden Fall unter 50 geschätzt. Auf jeden Fall! Sie ist 58! Ich wollte es nicht glauben. Seither kann auch ich zu meinen 54 Jahren stehen und verwende die Produkte mit einer noch besseren Energie.

Hohe Ergiebigkeit der Produkte und sehr anwenderfreundlich

Filomela und ich sind uns einig, dass Pflege nicht alles ist. Aber sie ist das i-Tüpfelchen und muss genau auf die Bedürfnisse der Haut abgestimmt sein.
Wir achten vor allem auf unsere Ernährung, sind beide vegan. Denn man ist, was man isst. Wir sind beide sehr viel und vor allem liebend gerne mit unseren Hunden an der frischen Luft. Alles in allem die perfekte Kombination!

Was ich außer der Wirkung und der Optik an den Produkten schätze, ist ihre Ergiebigkeit, die das mehr als faire Preis-Leistungs-Verhältnis noch toppt. Seit bestimmt zwei Monaten verwende ich nun alle Produkte regelmäßig. Ausgenommen der Tagespflege, die jetzt zum Einsatz kommt, wenn die Tage wieder wärmer werden. Noch keines der Produkte ist aufgebraucht. Auch das Reinigungsgel und die Nachtcreme nicht, die ich zweimal täglich anwende. Für die Produkte ohne Pumpspender gibt es feine Holzspatel, mit denen man die Cremes hygienisch und gut dosiert entnehmen kann.

Wenn ihr noch dazu den Gutscheincode typisch-heike10 beim Bezahlen eingebt, ist der Preis für diese hochwertigen und wirkstoffreichen Produkte unschlagbar.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich die ein oder andere von den Produkten überzeugen konnte oder ich eure Neugier geweckt habe. Für einen Erfahrungsaustausch in den Kommentaren wäre ich dann sehr dankbar.

Möglichkeiten einer Kosmetik-Behandlung

Wer in Neuburg an der Donau oder in der Nähe wohnt, dem lege ich eine Behandlung in Filomelas Kosmetikstudio ans Herz. Hier geht’s zur Terminvereinbarung.
Wem Wellheim (im Altmühltal) näher ist, hat die Möglichkeit im Wellnessbereich des Landhotels zur Jurahöhe eine Behandlung zu genießen. Dort wird auch mit den Produkten von FIVENA naturkosmetik gearbeitet.

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Bunte Frühlingssuppe mit würzigen Grießklößchen

Hurra, Frühlingsanfang! Wie er im Buche steht und wie man ihn sich von Herzen wünscht: mit ganz viel Sonne. Die ohne Wind sogar schon so viel Kraft hat, dass man während des Spaziergangs seine dicke Jacke als Sitzkissen auf einem Stapel Holz benutzen kann.

Mit Einzug des wunderbaren Frühlings ändern sich auch immer schlagartig meine Gelüste. Es muss nicht zwingend mehr ein deftiges Kohlgericht sein. Jetzt erscheinen endlich wieder bunte, knackige Salate und leichte, vor Vitaminen nur so strotzende Suppen vor meinem geistigen Auge. Das hat die Natur perfekt eingerichtet.

Bunte Gemüsesuppe mit Grießklößchen

Nur Suppe reicht mir natürlich nicht. Da müssen schon noch ein kleines Extra und ein besonderer Anreiz dazu. Sei es frisch gebackenes (Fladen)Brot, im Winter gerne auch eine Dampfnudel oder ein Pfannkuchen. Bei meinen Überlegungen kamen mir spontan Grießklößchen in den Sinn.
Gleichzeitig musste ich an ein Gespräch mit einer Freundin denken, was ihre anfänglichen Bedenken waren, sich konsequent vegan zu ernähren. Dass man an Sonn- und Feiertagen nicht mehr so groß für die Familie aufkochen könne, wie man es gewohnt ist. Meine Rezepte hatten sie eines Besseren belehrt und da möchte ich auch zukünftig nicht nachlassen. So waren doch Grießklößchen eine beliebte Einlage, gerade von Sonntagssuppen, die es als Vorspeise gab…

Beliebte Suppeneinlage: Grießklößchen

Das Schöne an meiner ‚Berufung‘ ist, dass es immer spannend bleibt. Es wird nie langweilig. Ich bin immer so aufgeregt, wenn ich zum ersten Mal einen Klassiker veganisiere. Rechne als worst-case-Denkende eigentlich immer mit dem Schlimmsten. In diesem Fall: Bestimmt fallen die Grießklößchen auseinander. Macht nix, dann gibt es eben eine Grießsuppe zum Essen…

Ich mache das ja jetzt schon eine Weile und kann behaupten, dass es noch keinen einzigen Unfall gab. Auch in diesem Fall nicht. Auch ohne die Zugabe von Eiern fallen die Klößchen nicht auseinander. Auch nach mehrmaligem Aufwärmen nicht. Ich empfehle wirklich, Eier einfach in den Rezepten wegzulassen, wenn es darum geht, die Masse zu binden. Funktioniert ausnahmslos!

Ohne Beigabe schmecken mir die Grießklößchen etwas langweilig, daher bin ich auf die Idee gekommen die Masse mit getrockneten Tomaten zu verfeinern. Meine Wahl fällt übrigens ganz oft auf getrocknete Tomaten, wenn mir etwas Raffinesse fehlt. Ob im Sauerkraut oder in der der Salatsoße. Sie sind quasi eine Geheimzutat und machen Gerichte geschmacklich etwas „deftiger“, wenn man das so sagen kann. Im Biomarkt habe ich welche gefunden, die schon in Stücke gehackt und sehr zart sind – perfekt.

Gemüsesuppe mit köstlicher Einlage: Grießklößchen mit getrockneten Tomaten

Warum ich diese Suppe ‚Frühlingssuppe‘ genannt habe? ‚Gemüsesuppe‘ hätte es auch auf den Punkt gebracht… Nicht wirklich der Zutaten wegen. Da sind Steckrüben, Mairübchen und Bohnen und Tomaten aus der Dose drin. Es gibt ja noch kein Frühlingsgemüse. Aber durch die Karotten und die Petersilie wird die Suppe so schön bunt. Viele Kalorien hat sie auch nicht wirklich. Bestens geeignet also für den Frühling.

Rezept für Bunte Frühlingssuppe mit Grießklößchen

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

Für die Grießklößchen:
(ergibt etwa 20 Stück)

  • 100 g feinen Weizengrieß (für Grießbrei und Klößchen)
  • 250 ml Hafermilch
  • 2 TL Rapsöl
  • Salz
  • Muskatnuss
  • frisch gemahlener Pfeffer (bunt oder schwarz)
  • 2 EL getrocknete Tomaten (gehackt)

Für die Frühlingssuppe:

  • 1 Mairübchen
  • 1 Steckrübe
  • 2 Karotten
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 Dose gemischte Bohnen
  • 5 kleine Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 Ingwer
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 4 EL Rapsöl
  • 1 Liter Gemüsebrühe

Zubereitung:

Grießklößchen mit getrockneten Tomaten

Für die Grießklößchen Hafermilch zum Kochen bringen. Mit etwa 1 TL Salz, ordentlich Muskatnuss und Pfeffer abschmecken. Es sollte schon eine gute Grundwürze vorhanden sein.
Den Grieß mit einem Schneebesen einrühren, die getrockneten Tomaten dazugeben und 15 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Suppe zubereiten.
Die Zwiebeln in dicke Ringe, den Knoblauch in feine Scheibchen schneiden. Die Karotten hobeln. Das Mairübchen und die Steckrübe ungeschält würfeln. Die Bohnen in einem Sieb abtropfen lassen und gründlich waschen. Sie sind so sehr viel bekömmlicher. Den Ingwer schälen und reiben.

Bunte Gemüsesuppe mit Grießklößchen-Einlage

Die Zwiebeln im Öl anrösten, sie sollten leicht bräunlich sein. Den Knoblauch und das vorbereitete Gemüse dazugeben. Mit Dosentomaten und Gemüsebrühe auffüllen. Den Ingwer einrühren, Deckel auf den Topf und köcheln lassen.

Aus der gequollenen Grießmasse Klößchen formen und in der Suppe etwa 10 Minuten garen.

Vorm Anrichten die Petersilienblättchen von den Stängeln zupfen und unter die Suppe heben.

Tipp: Die Petersilien-Stängel fein hacken und als Garnitur über die Suppe geben.




Rosenkohl mit Knoblauch-Zitronen-Marinade – So klettert er ganz bestimmt in der Beliebtheitsskala!

Hand aufs Herz: Wessen Lieblingsgemüse ist schon Rosenkohl? Diese großen, grünen, runden Kugeln, die sehr dominant im Geschmack sind. Unspektakulär als lästige Beilage zu einem ordentlichen Stück Fleisch und brauner Bratensoße ihr trauriges Dasein auf dem Teller fristen.

Ich jedenfalls habe das Wintergemüse noch nie vorher so gegessen, dass es meine Aufmerksamkeit erregt hätte. Nicht bevor ich mir das zu unrecht verpönte Grünzeugs vorgenommen habe. Auch ich war nicht der größte Fan. Ich mag Eigengeschmack. Aber nicht, wenn er gar zu eigen ist. Ein wenig bitter, manchmal modrig. Mit einer Marinade aus Olivenöl, Knoblauch und Zitronensaft wird das für Rosenkohl typische Aroma verfeinert, zurück bleibt ein angenehm milder, leicht süßlicher und nussiger Geschmack.

Rosenkohl, auch Kohlsprossen, Sprossenkohl, Brüsseler Kohl oder Rosenköhlchen genannt

Nun bin ich aber ein Verfechter von überwiegend saisonaler Küche. Weil die Natur alles regelt, auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Mit nichts kann man außerdem das Klima besser schützen, wenn es im Winter keine Tomaten, keinen Spargel, keine Weintrauben, keinen Rucola, von wo auch immer, sein müssen. Durch den langen Transport und das Herumliegen in der Supermarktauslage sind deren Nährwerte sowieso schon verschwindend gering.
Gerade spielen die ganzen Kohlsorten die Hauptrolle und verdienen es, in das beste Licht gerückt zu werden und sie von ihrem Hinterwäldlerdasein zu befreien.
Da der Winter nicht ganz so vielfältig wie die übrigen Jahreszeiten ist, ist es eine sehr schöne Herausforderung den ganzen Kohlsorten neues Leben einzuhauchen und sie so zuzubereiten, wie man es gerne hätte.

Rosenkohl – ein Ausbund an Mineral- und Ballaststoffen sowie wertvollen Vitaminen

Das ist mir bereits gelungen mit meinem Rotkohlrezept mit Glühwein, Äpfeln und Pflaumenmus. Mein Sauerkraut, leicht mediterran angehaucht, schaut über den gewohnten Tellerrand hinaus. Grünkohl muss entgegen der gängigen Meinung nicht stundenlang auf dem Herd köcheln. Wintersalate gibt es ebenso zu genüge und können mit saisonalem Obst und raffinierten Dressings vielseitig und interessant zubereitet werden.

Köstlich zubereiteter Rosenkohl: blanchiert, zerdrückt, gebacken

Heute ist nun das Stiefkind Rosenkohl an der Reihe. Zu Unrecht führt er ein Schattendasein und wird meist lieblos in Netzen im Supermarkt feilgeboten. Da ist mir die Darreichungsform meines Ökobauern, der uns einmal wöchentlich mit einer saisonalen Auswahl an Obst und Gemüse überrascht, schon lieber. Mein Herz macht mittlerweile kleine Sprünge, wenn ich sie obenauf thronen sehe, die köstlichen kleinen Rosenkohlknospen, die noch von ihren Stängeln geerntet werden dürfen.

Abgesehen von seiner außergewöhnlichen Optik, kann Rosenkohl vor allem mit seinen Nährwerten punkten: Jede Menge Mineralien (Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium) und Ballaststoffe sowie die Vitamine A, B2 und C.

Serviervorschlag: Rosenkohl mit Kartoffelpüree

Noch ein Wort zu unserem tradierten Essverhalten. Ein „richtiges“ Essen besteht aus den drei Komponenten Fleisch, Nudeln-Kartoffeln-Reis und Gemüse oder Salat. Anders ist es kein richtiges Essen? Warum ist das eigentlich so? Hat jemand eine Ahnung?
Bei uns kam der Rosenkohl genau so auf den Tisch, wie auf dem Bild zu sehen. Der Rosenkohl im Geschmacksfokus, begleitet von einer ordentlichen Portion Kartoffelstampf. Ganz einfach übrigens zubereitet mit Margarine und Hafermilch und einem Hauch Muskatnuss.

Rezept für Rosenkohl mit Knoblauch-Zitronen-Marinade

Zutaten:

Für 2 Personen

  • 500 Gramm Rosenkohl
  • 8 EL Olivenöl
  • 1/2 Zitrone (Saft)
  • 2 große Knoblauchzehen, gepresst
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer (bunt oder schwarz)

Zubereitung:

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Rosenkohl putzen und waschen. Wasser zum Kochen bringen, salzen und den Rosenkohl je nach Größe der Knospen 5 bis 8 Minuten garen.

Rosenkohl mit einem Gefäß platt drücken

Damit die einzelnen Rosenköhlchen später leichter zu essen sind und die Marinade besser aufgenommen wird, werden sie mit einem Gefäß platt gedrückt.

Eine feuerfeste Form mit 2 EL Olivenöl einfetten, den Rosenkohl darin verteilen und salzen. Aus dem restlichen Olivenöl, Knoblauch und Zitronensaft eine Marinade rühren und über dem Gemüse verteilen.

Gebackener Rosenkohl mit Knoblauch und Zitrone

Für 20 Minuten in den Ofen schieben, bis eine leichte Röstung zu sehen ist. Vor dem Servieren reichlich pfeffern. Meine Empfehlung: bunter Pfeffer.




Softe Dampfnudeln mit perfekter Salzkruste

Definitiv gehören Januar und Februar nicht zu meinen Lieblingsmonaten im Jahr. Gibt irgendwie so gar keine Highlights. Ich mache immer gerne aus allem das Beste, bin auch großer Meister im Schönreden. Beim derzeitigen Sturm und Regen, fehlen aber auch mir die Worte. Da hilft nur noch eins: essen!
Auf meinen ausgedehnten Spaziergängen mit Paul, denn ihm sind alle Wetterlagen komplett einerlei, mache ich mir dann gerne Gedanken, womit man sich und seinem Liebsten, damit meine ich jetzt ausnahmsweise mal meinen Mann, eine Freude machen könnte. Möglichst etwas, was ich auch als Rezept auf meinem Blog veröffentlichen kann.

Dampfnudel mit Pflaumenkompott

Warum auch immer, meine Wahl ist auf herrlich deftige Dampfnudeln gefallen. Die habe ich schon seit Jahrzehnten nicht mehr gemacht. Warum eigentlich nicht? Weil ich die traditionellen Beilagen Vanillesauce oder Weinschaum nicht mag. Das Auge isst bekanntlich mit, alleine schon die Optik auf dem Teller lässt mich erschaudern. Trotzdem mag ich frisches Hefegebäck. Dann muss es es eben etwas anderes dazu geben, das mein Herz hüpfen lässt. Kartoffelsuppe und Pflaumenkompott sind mir da spontan in den Sinn gekommen. Kartoffelsuppe mit einer Dampfnudel als Hauptgericht, eine Dampfnudel mit Kompott als Dessert. Wie herrlich doch der Winter sein kann!

Kartoffelsuppe mit einer Dampfnudel als Beilage

Dampfnudeln sind eine typisch süddeutsche Mehlspeise. Es handelt sich um eine spezielle Art der Zubereitung von Hefeklößen, bei der der Hefeteig in einem Topf mit Deckel gleichzeitig gebraten und durch die Zugabe von Wasser gedämpft wird. Dadurch bilden sich ein knuspriger Boden und ein softes Innenleben.
Der Hefeteig ist schnell geknetet, nach einer kurzen Ruhezeit werden gleich große Kugeln abgeteilt und in einer Pfanne mit Deckel gegart. Hat ein bisschen was von Kino, wenn man die Burschen so durch den Glasdeckel bei ihrer Entwicklung zu einer ausgewachsenen Dampfnudel beobachtet, kleines Erfolgserlebnis inbegriffen.

Rezept für Softe Dampfnudeln mit Salzkruste

Zutaten:

für 8 Stück

  • 500 Gramm Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 1 TL Salz
  • 250 ml Pflanzenmilch
  • 100 Gramm Margarine

Zum Dämpfen:

  • eine große Pfanne mit Deckel (28 cm Durchmesser)
  • 200 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 EL ÖL
Die goldgelbe Kruste einer Dampfnudel erfordert Timing oder Fingerspitzengefühl

Zubereitung:

Hefe und 1 EL Zucker in der lauwarmen Milch komplett auflösen. Die Mischung 10 Minuten stehen lassen. Margarine schmelzen.
Mehl mit der Hefemilch, Salz, dem restlichen Zucker und der Margarine zu einer geschmeidigen Masse kneten, mindestens 5 Minuten. Ist die Teigkugel zu fest, „fließt“ sie vom Knethaken oder bleibt der Teig an den Fingern kleben, je nach dem noch etwas Milch oder Mehl zugeben. Die bemehlte Kugel für 1 Stunde an einem warmen Ort abgedeckt ruhen lassen.

Den Hefeteig erneut durchkneten und in etwa 8 gleich große Stücke teilen. Jedes Teil zu einer Kugel kneten.

Dampfnudeln werden bis zum Schluss bei geschlossenem Deckel gegart

In einer Pfanne Wasser, Salz und Öl mischen und zum Kochen bringen. Die Teigkugeln mit etwas Abstand nebeneinander in die Pfanne legen und mit dem Deckel gut verschließen. Den Deckel nun nicht mehr abnehmen, sonst fallen die Dampfnudeln wieder zusammen!

Voilà, die perfekte Dampfnudel: weiche Krume, knuspriger Boden

Wenn das Wasser verkocht ist, deshalb empfiehlt sich ein Glasdeckel, die Dampfnudeln noch kurz (etwa 1 bis 2 Minuten) rösten lassen, damit sich eine gelbgoldene Kruste am Boden bildet. Der gesamte Prozess dauert etwa 10 bis 12 Minuten.
Wer keine Kruste mag, kann den Garvorgang beenden, sobald kein Wasser mehr am Boden zu sehen ist.

Nach Belieben servieren, hier mit Kartoffelsuppe oder Pflaumenkompott. Traditionell mit Vanillesauce oder Weinschaum.




Saftiger Bienenstich mit Florentiner-Topping

Wieder ein Kuchen-Klassiker, der ohne Milch, Eier und Butter auskommt. Und da ich nicht missionieren, sondern überzeugen möchte, trumpft dieses Rezept mit einer ganz besonderen Köstlichkeit auf: Einer Decke aus softer Florentiner-Masse.

DER Torten-Klassiker Bienenstich mit einer köstlichen Decke aus Florentiner-Masse

Der Rest ist, wie er ist. Damit meine ich, dass die Basis eines Bienenstichs aus Hefeteig besteht. Ich liebe Hefeteig. Er hat aber die etwas unbequeme Eigenschaft, dass er frisch aus dem Ofen einfach am besten schmeckt. Herrlich saftig und luftig, ein typischer Wolke 7-Genuss. Bereits einen Tag später ist der Großteil seines Zaubers (und seiner Feuchtigkeit) aber verflogen und der Perfektion damit erheblich in die Parade gefahren. Einen Obst- oder Streusselkuchen kann man noch einmal kurz im Ofen auffrischen. Bei einem Bienenstich sollte man sich auf dreimal mehr Kauen einstellen oder ordentlich Kaffee zum Nachspülen bereitstellen.

Wer also bei seinen Gästen Eindruck schinden möchte, der bäckt den Hefeteig am Morgen, lässt ihn schön auskühlen und stellt ihn erst kurz vorm Servieren mit der Puddingcreme fertig. Darf die Torte schließlich noch eine Stunde im Kühlschrank verbringen, sucht sie ihresgleichen – versprochen.

Veganer Bienenstich aus Hefeteig, Pudding-Creme und Florentiner-Decke

Überhaupt wollte ich noch einmal darauf hinweisen, dass ich unglaublich viel Liebe in meine Rezepte stecke, damit sie einzigartig schmecken. Dass ihnen auf keinen Fall der vegane Stempel aufgedrückt werden kann.
Nicht falsch verstehen, ich liebe das Wort „vegan“. So sehr sogar, dass mein Herz hüpft, wenn ich es höre oder lese. Es gibt aber den ein oder anderen, der bereits bei der bloßen Erwähnung anfängt, sich zu fürchten.

Nächste Woche habe ich omnivore Gäste, die es wahrscheinlich bereuen, die Einladung angenommen zu haben. Versteht sich von selbst, dass ich mir keine großen Gedanken mache und ich schon jetzt weiß, dass es keine Klagen geben wird. Meine ureigene Art, mit Vorurteilen aufzuräumen und mit Taten statt Worten zu glänzen, ist, dass ich ein wohlüberlegtes Menü kredenzen werde und noch mal eine Schippe mehr an liebevoller Zubereitung drauflege.

Rezept für Veganen Bienenstich mit Florentiner-Decke

Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser

Zutaten:

Für den Hefeteig:

  • 500 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 260 ml Mandelmilch
  • 1 Würfel Hefe
  • 80 g Rohrohrzucker
  • 110 g Margarine
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 200 g Mandelmus
  • 200 ml Wasser
  • 160 g Kokosblütenzucker
  • 50 g Ahornsirup
  • 100 g vegane Bio-Margarine
  • 400 g gehobelte Mandeln

Für die Pudding Creme:

  • 250 g Margarine (zimmerwarm)
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver
  • 500 ml Pflanzenmilch

Zubereitung:

Für den Hefeteig die Milch zusammen mit der Margarine in einem Topf erwärmen, bis die Margarine geschmolzen ist. Das Ganze darf nicht zu heiß werden, da sonst die Hefe ihre Wirkung verliert und der Teig dann nicht aufgeht. Die Milch sollte wirklich nur gut lauwarm sein, ansonsten lieber wieder etwas abkühlen lassen.

Das Mehl in eine Schüssel geben, mit Zucker und Salz mischen, eine Mulde hineindrücken und die Hefe hineinbröseln. Die Milch-Margarine-Mischung dazu gießen, mit einer Gabel erst grob verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat, dann mit dem Knethaken der Küchenmaschine mindestens 5 Minuten kneten.

Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit die Florentiner-Masse vorbereiten.
Dafür Mandelmus und Wasser in einen Kochtopf geben und mit einem Schneebesen gut vermischen. Kokosblütenzucker, Ahornsirup und Margarine dazu geben, bei großer Hitze erwärmen und gut rühren. Wenn die Mischung Blasen wirft, die Temperatur drosseln und unter ständigem Rühren mindestens 10 Minuten weiter köcheln und reduzieren lassen. Die Masse sollte zähflüssig sein, vergleichbar mit Nussnougatcreme.

Den Topf vom Herd nehmen, Mandeln zugeben und gut vermischen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Den Hefeteig noch einmal kräftig durchkneten. In die Springform füllen, die Mandelmasse gleichmäßig als Decke darauf verteilen.

Den Kuchen etwa 20 bis 25 Minuten backen, bis die Florentiner-Masse eine goldgelbe Farbe angenommen hat.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für die ‚Buttercreme‘ den Pudding nach Packungsanleitung kochen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Zimmerwarme Margarine mit dem Schneebesen der Küchenmaschine schaumig rühren. Pudding löffelweise unterrühren, bis eine schöne, homogene Creme entsteht.

Margarine und Pudding sollten unbedingt die gleiche Temperatur haben, damit die Masse beim Mischen nicht flockt!

Den Hefekuchen ungefähr mittig teilen.
Ich empfehle, den Deckel mit der Mandelmasse in Kuchenstücke vorzuschneiden, weil die Masse sehr fest wird und sich auf der weichen Crememasse nicht mehr so gut schneiden lässt. Ich habe in 8 Stücke geteilt, empfehle aber 12. Da die Kombination aus Hefeteig, Vanillecreme und Florentiner-Masse sehr mächtig ist, waren die Stücke eindeutig zu groß.

Die Pudding-Creme gleichmäßig auf dem unteren Boden verteilen und die 8 bis 12 Stücke des Deckels auflegen. Am besten gelingt das mit Hilfe eines Tortenrings.




Schupfnudeln mit Sauerkraut und gerösteten Zwiebeln

Das definitiv letzte neue Rezept für dieses Jahr. Hat sich ganz spontan ergeben, weil zwei Gläser köstlichstes Sauerkraut im Kühlschrank auf ihren Einsatz warteten. Selbstgemacht vom Biobauern unserer solidarischen Landwirtschaft. Also nicht schnöde aus der Konservendose, sondern ganz frisch.

Sauerkraut oder Sauerkohl ist durch Milchsäuregärung konservierter Weißkohl oder Spitzkohl, wird meist gekocht als Beilage gegessen – international eines der bekanntesten deutschen Nationalgerichte. Gerne mit salzigem Kasseler und Speck serviert. Selbstverständlich nicht bei mir! Ich habe Speck und Kasseler instinktiv schon immer aussortiert und mich auf das Kartoffelpüree beschränkt.

Ich habe mich für schwäbische Schupfnudeln, im Volksmund aus offensichtlichen Gründen auch „Buwespitzle“ genannt, als Beilage entschieden. Wird in dieser Kombination gerne bundesweit auf (Weihnachts)Märkten angeboten. Nicht die beste Werbetrommel. Mein Mann hatte fast etwas Angst, als ich ihm angekündigt hatte, was es am Abend zu essen gibt. Kennt er dieses Gericht doch nur völlig versalzen, fetttriefend, viel zu sauer und in ranzigem Öl gebraten.
Ich esse es daher prinzipiell nicht außer Haus. Auch nicht in einem Restaurant. Ich mag es nicht, wenn beides gemischt wird. Dafür braucht man Schupfnudeln schließlich nicht knusprig zu braten, wenn man sie hinterher mit dem Sauerkraut mischt. Meine Meinung…

Schwäbische Schupfnudeln mit mildem Sauerkraut

Wieder breche ich hier eine Lanze für das Ei, beziehungsweise gegen die Verwendung von Eiern generell. Die armen Hühner werden völlig umsonst gequält. Man braucht Eier nicht zur Bindung oder für die Konsistenz – weder in Kuchen, noch in anderen Gerichten.
Habe ich gerade wieder gelesen: 85 Prozent der Legehennen bricht der Brustkorb, weil sie zu klein gezüchtet werden und extra große Eier legen müssen. Vegetarisch zu sein reicht also nicht!

Wenn man zum ersten Mal etwas macht, ist die Spannung immer groß. Natürlich rechne ich damit, dass meine Rechnung nicht aufgeht und das Ergebnis misslingt. Auch bei den Gnocchi oder dem Nudelteig, den ich für die Kürbisravioli selbstgemacht habe, war die Neugierde groß, wie sich der Teig jeweils beim Kochen entwickeln würde. Aber alles gut, kein Malheur, sondern beste und verblüffende Ergebnisse! Noch dazu verwende ich nicht einmal Kartoffel- oder Maisstärke, die gerne zum Binden verwendet werden.

Meine Kürbisgnocchi und Kürbisravioli sind bereits beim ersten Mal überdurchschnittlich gut gelungen. Aber mit diesen Schupfnudeln mache ich jeder schwäbischen Köchin Konkurrenz. Schon beim ersten Versuch!

Knusprig gebratene Schupfnudeln an Sauerkraut und Röstzwiebeln

Das möchte ich bei dieser Gelegenheit noch einmal anmerken, weil ich das gerade in letzter Zeit sehr oft gefragt werde… Nein, ich bin weder Köchin, noch Konditorin. Ich bin und bleibe leidenschaftliche Journalistin mit akademischem Abschluss, die das Schreiben liebt. Umso mehr, wenn ich über Herzensangelegenheiten schreibe. Das waren lange Zeit Themen, die das Leben schöner machen, wie Beauty und Mode. Jetzt ist es ausschließlich der Tierschutz, mit allem, was damit zusammenhängt. Noch hatte ich nicht die Gelegenheit mich aktiv einzubringen. Aber meine veganen Rezepte, die zeigen, dass Genuss trotzdem oder gerade deshalb möglich ist, weil man auf tierische Inhaltsstoffe verzichtet, sind ein großer Schritt in die richtige Richtung! Da kommt mir meine Leidenschaft zum Essen und Kochen natürlich zugute. Gleichzeitig bin ich doch der beste Beweis, dass mein kein Profi sein muss, um kulinarische Höchstleistungen zu erzielen.

Rezept für Schwäbische Schupfnudeln mit Sauerkraut und Röstzwiebeln

für 4 Personen

Knusprig gebratene Schupfnudeln

Zutaten:

Für die Schupfnudeln:

  • 1 kg Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 150 Gramm Dinkelmehl (Typ 630)
  • 120 Gramm Hartweißengrieß
  • 1 TL Salz
  • Muskatnuss
  • Olivenöl zum Ausbraten

Für das Sauerkraut:

  • 600 Gramm Sauerkraut
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Rohrohrzucker
  • 200 ml trockener Weißwein
  • 200 ml Brühe
  • 50 g getrocknete Tomaten
  • frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

Für die Röstzwiebeln:

  • 4 Schalotten
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung:

Kartoffeln mit Schale kochen. Noch warm schälen, durch eine Kartoffelpresse drücken oder zerstampfen.
Mit Mehl, Grieß (macht den Teig schön fluffig) und den Gewürzen mischen und verkneten.

Die Schupfnudeln werden mit einem Teigschaber abgeteilt (geschupft)

Den Teig vierteln. Jedes Teil zu einer Rolle mit etwa 3 cm Durchmesser rollen und mit einem Teigschaber oder Messer etwa 1 cm dicke Scheiben abteilen. Dieser Arbeitsschritt nennt sich „schupfen“ und ist schließlich namensgebend.
Ein Stück sollte für die ideale Größe in etwa 15 Gramm wiegen.

Schupfnudeln formen: einfach zwischen den Handflächen rollen

Die „geschupften“ Stücke jeweils zwischen den Handflächen zu ihrer typischen Form rollen. Die Tatsache, dass sie nicht gleichmäßig sind, ist ein sicheres Indiz für selbstgemacht. Kurz zur Seite stellen.

In der Zwischenzeit das Sauerkraut zubereiten.
Dafür die Zwiebel fein würfeln und im Öl bräunen. Der Bräunungsgrad ist ein wesentlicher Arbeitsschritt. Das sorgt für zusätzliches Aroma und färbt das Sauerkraut etwas bräunlich. Sieht appetitlicher aus, als die blasse Variante…
Zucker zu den gebräunten Zwiebeln geben, kurz karamellisieren lassen, dann das Sauerkraut dazu geben. Mit Weißwein und Brühe ablöschen, die getrockneten Tomaten untermischen und mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Mit Pfeffer abschmecken.

In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, Temperatur reduzieren und die Schupfnudeln vorsichtig ins Wasser gleiten lassen – etwa 10 Stück pro Kochgang.
Sobald die Schupfnudeln an der Wasseroberfläche schwimmen (nach etwa 2 Minuten), werden sie mit einem Schaumlöffel auf einen mit Öl benetzten Teller (damit sie nicht festkleben) zwischengelagert.

Der perfekte Bräunungsgrad für knusprige Schupfnudeln

Die gegarten Schupfnudeln in einer beschichteten Pfanne in Olivenöl knusprig braten. Ebenso die in Streifen geschnittenen Schalotten.

Schupfnudeln kann man übrigens sehr gut auf Vorrat zubereiten. In gekochtem Zustand einfach einfrieren oder für den nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Selbstverständlich kann man die Schupfnudeln unter das Sauerkraut mischen. Wer sie aber knusprig mag, dem empfehle ich, sie auf dem Sauerkraut anzurichten.

Knusprige Schupfnudeln an deftigem Sauerkraut

Sensationell abgerundet werden Geschmack und Optik mit gerösteten Schalotten. Schließlich noch ein wenig frisch gemahlener Pfeffer und ein wenig frisch geriebene Muskatnuss darüber reiben und es kann serviert werden.




Badische Nussecken – DER Klassiker ganz einfach vegan abgewandelt

Ich hatte sie letztes Jahr ein wenig vermisst, meine geliebten Badischen Nussecken, die mich bei jedem Bissen an meine alte Heimat Baden-Baden erinnert haben. Lieber als irgendwo sonst auf der ganzen Welt, würde ich so gerne wieder dort leben. Da ich immer so spät mit der Weihnachtsbäckerei anfange und ich zuerst die Florentiner, Lebkuchen und den Christstollen veganisiert habe, war keine Zeit mehr. Hätte ich gewusst, dass der Austausch so einfach ist…

Badische Nussecken mit vielen verschiedenen Nüssen und Konsistenzen

Damit mir das dieses Jahr nicht wieder passiert, waren sie gestern als Erste dran. Wie immer an dieser Stelle betone ich, dass die Veganisierung ohne den geringsten Geschmacksverlust gelungen ist! Das Ei im Mürbeteig habe ich durch cremiges Apfelmus ersetzt, den Schmand in der Nussmasse durch dickflüssige Hafersahne. Fast würde ich sagen, dass die Nussecken dieses Jahr sogar aromatischer sind und auch die Konsistenz noch perfekter ist.

Wirklich unnötig, dass für diesen Genuss auch nur ein Tier leiden muss. Das ist und bleibt mein hauptsächliches Anliegen, dass veganisierte Rezepte durch klangvolle Zutaten dem Original so nahe wie möglich kommen. Wenn nicht sogar noch besser gelingen!
Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn ein Zweifler das Rezept in dieser Form ausprobieren und einen Kommentar hinterlassen würde. Die Zutaten dafür finden sich mittlerweile in jedem Supermarkt.
Für zusätzlichen Geschmack und eine sehr feine Note sorgt übrigens Schwarzwälder Kirsch-Schnaps, diese hochprozentige Zugabe macht die Nussecken schließlich „badisch“… Man kann ihn aber auch weg lassen.

Rezept für Vegane Badische Nussecken

Zutaten:

(für etwa 60 Stück)

Badische Nussecken: ein mürber Keksboden mit einer saftigen Nussmasse

Für den Teig:

  • 250 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 125 g kalte Margarine
    • 2 EL Apfelmus
  • 1 Prise (Meer)Salz
  • Für den Belag:

  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  • 3 EL Kirschwasser
  • 400 g gemahlene, gehackte oder gehobelte Nüsse, gemischt (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)
  • 150 g Margarine
  • 100 g Hafersahne
  • 200 g Rohrohrzucker
  • Zum Tauchen:

  • 300 g Zartbitter-Kuvertüre
    • 40 g Kokosöl

    Zubereitung:

    Für den Teig: Mehl, Zucker, Butter, Apfelmus und Salz mit dem Knethaken der Küchenmaschine verkneten. Ich nehme gerne grobes Meersalz, weil das einen intensiveren, trotzdem feinen Salzgeschmack macht. ‚Geschmack‘ ist zu viel gesagt, denn etwa eine Messerspitze ist wirklich nicht viel auf die Gesamtmenge Teig… Aber man sieht die Kristalle im fertig gekneteten Teig glitzern und schmeckt eine ganz dezente Note. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

    Höhenverstellbares Nudelholz

    Den Teig auf Backpapier knapp 0,5 cm dick zu einem Rechteck ausrollen.
    Am einfachsten gelingt das mit einem Nudelholz mit seitlichen Aufsteckringen, so wird die Teigplatte gleichmäßig dick.
    Das gelingt auch mit zwei Holzlättchen aus dem Baumarkt. Man legt sie (in der Stärke, die man braucht) in entsprechendem Abstand, sodass man mit dem Nudelholz noch darüber rollen kann, dazwischen der Teig.
    Den ausgerollten Teig mit dem Backpapier auf das Blech heben.

    Nussmasse gleichmäßig auf den Mürbeteig streichen

    Für den Belag: Marzipan mit Kirschwasser und den Nüssen in der Küchenmaschine mit dem Schneebesenaufsatz vermischen. Bei den Nüssen ist den Vorlieben keine Grenze gesetzt. Man kann zum Beispiel auch nur gemahlene Haselnüsse, Walnüsse oder Mandeln nehmen, auch gerne gemischt… Ich mag es, wenn die Nussecken Biss haben und mische mal richtig… Da ich von vornherein die doppelte Menge backe, brauche ich 800 Gramm Nüsse. In diesem Rezept habe ich gemahlene und gehobelte Haselnüsse und gehackte und gemahlene Mandeln verarbeitet.

    Margarine, Hafersahne und Zucker aufkochen, vom Herd nehmen und mit der Marzipan-Nuss-Mischung gut verrühren. Die abgekühlte Nussmasse gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verteilen.
    Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen (Unter- und Oberhitze) etwa 20 Minuten backen, bis die Nussmasse honiggelb ist. Auf dem Blech abkühlen lassen, dadurch wird der Boden schön fest, mit ein wenig Glück sogar knusprig.

    Die Nussecken sind perfekt gebacken, wenn der teig honiggelb ist

    Ich lasse das Blech über Nacht stehen. So kann es in aller Ruhe auskühlen und die Platte lässt sich am nächsten Tag ohne Krümel und Unfälle sehr gut schneiden und ins Schokolade tauchen.

    Saftige Nussecken aus Mürbeteig und kerniger Nussmasse

    Die fertig gebackene Platte zunächst in ca. 5 cm dicke Streifen, dann jeweils in Quadrate schneiden, welche dann diagonal zu Dreiecken geteilt werden.

    Kouvertüre im Wasserbad langsam schmelzen und das Kokosöl unterrühren. Durch das Kokosöl wird die Schokolade cremiger, etwas dünnflüssiger und sehr viel ergiebiger. Die Nussecken mit einer Seite eintauchen. Bleibt Schokolade übrig, diese mit einem Löffel in Fäden über den Nussecken verteilen.
    Auf dem Backpapier fest werden lassen und ab damit in die Keksdose.




    Herbstliche Kürbisravioli mit cremiger Füllung aus Hokkaido, Zwiebel und Knoblauch

    Wieder eine gelungene Premiere – zum ersten Mal habe ich Pasta selbst gemacht. Wie immer einfacher als gedacht und ich kann noch nicht einmal sagen, dass es die Mühe wert war… Denn es ist keine Mühe – kinderleicht und unkompliziert.
    Allerdings habe ich nur eine kleine Menge für zwei Personen zubereitet, da hält sich schließlich auch der zeitliche Aufwand in Grenzen. Für eine Großfamilie wollte ich diese Ravioli ohne das entsprechende Tool nicht herstellen müssen. Hierfür reichte das Nudelholz. Da macht ansonsten meine Geduld nicht mit, ähnlich wie beim Plätzchen backen. 100 Stück, ein Exemplar soll dem anderen gleich sein, da würde ich mir dann schon manchmal ein fleißiges Helferlein wünschen… Das hätte es allerdings nicht leicht mit mir, weil ich sehr kritisch bin und kreativen Abwandlungen gegenüber sehr unaufgeschlossen. Insofern habe ich auch das lieb gemeinte Angebot meines Mannes ausgeschlagen, der mich und meine Ungeduld nur zu gut kennt. Stattdessen hat er mich angenehm unterhalten, da waren die 36 Ravioli dann ruckzuck in Reih und Glied auf ihrem Ruheplätzchen versammelt und haben auf ihr Wasserbad gewartet.

    Selbstgemachte Ravioli mit cremiger Kürbisfüllung

    Dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, die wunderbaren Kürbisse in Form von vielen verschiedenen Rezepten zu würdigen. Sie taugen zu weit mehr als nur zu Suppe und Ofengemüse. Die Kürbisgnocchi waren eine wunderbare Premiere, diese Kürbisravioli setzen die Erfolgswelle fort.

    Allerdings habe ich mich schon wieder des Hokkaidos bedient. Ich habe mittlerweile ein paar andere Sorten wie den Butternut- und Spaghetti-Kürbis probiert, wir werden wohl keine Freunde… Schon alleine deshalb nicht, weil man diese von ihrer harten Schale befreien muss. Und das ist bei weitem nicht so einfach, wie eine Kartoffel zu schälen. Aber auch geschmacklich bringen sie nicht das Aroma eines Hokkaidos mit. Mal ganz zu schweigen von der Farbe auf dem Teller. Das leuchtende Orange macht auf dem Teller allemal mehr her, als ein blasses Gelb. Gerade auch in Verbindung mit dem hellen Nudelteig bei diesen Kürbisravioli.

    Herbstliche Ravioli, gefüllt mit Hokkaidokürbis und mit Kürbiskernöl beträufelt

    Was ich immer besonders spannend finde, wenn ich an neuen Rezepten arbeite: der erste Bissen! Dieser entscheidet schließlich auch darüber, ob ich das Gericht fotografiere und veröffentliche… Was für ein großartiges Glücksgefühl und Erfolgserlebnis, wenn das Ergebnis den Erwartungen stand hält oder sie sogar noch übertrifft. Gerade bei Pasta bin ich sehr empfindlich und kritisch. Zu weich, zu hart, zu trocken… Aber es war alles perfekt und so freue ich mich sehr, euch dieses herbstliche Rezept ans Herz zu legen.

    Aller Nebel, Regen, düstere November-Stimmung können einem nichts mehr anhaben. Es ist schon eine Freude und Abenteuer, die Ravioli zuzubereiten. Gekrönt von höchster Zufriedenheit in allen Belangen, anschließend vor seinem Teller zu sitzen und Ravioli um Ravioli zu genießen.

    Ich bin kein Freund von „Ölbädern“. Gerne werden Ravioli in Butter oder Öl geschwenkt. Ich habe schon bei meinen Kürbisgnocchi auf die Salbeibutter verzichtet und sie lieber mit einem cremigen Pesto angerichtet.
    Hier passen ein paar Spritzer aromatisches Kürbiskernöl und frisch geröstete Kürbiskerne ganz hervorragend als Beigaben. Begleitet von einem knackigen, grünen Salat mit Weintrauben ein Gedicht. Das Dressing habe ich aus grobkörnigem, süßem Senf, Orangensaft und Kürbiskernöl gemixt, das war das i-Tüpfelchen.

    Kürbisfüllung, die übrig bleibt, eignet sich als Dip oder Brotaufstrich

    Ich kann es nur immer wieder betonen: hier fehlt nichts vom Tier. Keine Zutat tierischen Ursprungs würde etwas an dem großartigen Ergebnis ändern. Der Nudelteig wird normalerweise mit Eiern gemacht, die Teigränder mit Eiweiß zugeklebt und gerne werden Nudelgerichte mit Parmesan gekrönt.
    Der Teig gelingt ohne Ei, die Ränder halten mit Wasser und beim Topping kann man kreativ sein. Granatapfelkerne würden übrigens auch noch perfekt passen…

    Es bleibt etwa die Hälfte der Kürbisfüllung übrig. Diese ist der ideale Dip oder kann als Brotaufstrich verwendet werden.

    Rezept für Herbstliche Kürbisravioli mit cremiger Füllung aus Hokkaido, Zwiebel und Knoblauch

    für 4 Personen (etwa 36 Stück)

    Zutaten:

    Für den Nudelteig:

    • 200 g Dinkelmehl (Typ 630)
    • 200 g Hartweißengrieß (feinkörnig für Nudelteige)
    • 200 ml Wasser
    • 1/2 TL Salz
    • 2 EL Olivenöl

    Für die Füllung:

    • 500 Gramm Hokkaidokürbis (geputzt)
    • 1 mittelgroße Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 4 EL Olivenöl
    • 20 g Kürbiskerne
    • Salz
    • frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
    • Muskatnuss

    Zum Anrichten:

    • geröstete Kürbiskerne
    • Kürbiskernöl

    Zubereitung:

    Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze).

    Den Kürbis waschen, vom Kerngehäuse befreien und in schmale Schnitze Schneiden. Die Zwiebel schälen, grob zerkleinern. Den Knoblauch schälen und halbieren.

    Alles in einer feuerfesten Schale verteilen, die Kürbiskerne darüber verteilen, mit dem Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

    Das Gemüse etwa 30 Minuten garen, bis der Kürbis weich ist.

    In der Zwischenzeit den Nudelteig zubereiten. Dafür Mehl, Grieß und Salz in eine Schüssel geben und mischen. Wasser und Olivenöl dazugießen und in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.
    Hier kann man schon einmal die Konsistenz testen. Ist der Teig zu fest und ließe er sich nicht problemlos mit dem Nudelholz ausrollen, noch einen Esslöffel Wasser zugeben.
    Die Geschwindigkeitsstufe erhöhen und den Teig etwa 5 Minuten kneten.
    Mit einem Küchentuch abdecken und bei Zimmertemperatur 30 Minuten ruhen lassen.

    Die Kürbiskerne, die man zum Anrichten über die Ravioli streuen möchte (etwa 20 Gramm), in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Sie sind fertig, wenn es zu Knistern anfängt.

    Nun die Kürbisfüllung zubereiten.
    Das Gemüse kurz abkühlen lassen, in eine hohe Rührschüssel geben und zu einer glatten Masse pürieren. Mit frisch geriebener Muskatnuss, gegebenenfalls noch etwas Salz und Pfeffer fein abschmecken.
    Falls die Masse zu fest sein sollte, noch etwas Olivenöl zugeben.

    Ravioliteig ausrollen, Kreise ausstechen, füllen und mit Wasser verkleben

    Den Ravioliteig halbieren, dünn ausrollen und acht Zentimeter große Kreise ausstechen.
    Mit einem kleinen Espressolöffel etwas Füllung auf jeden Teigkreis geben. Die freie Fläche mit Wasser bestreichen.
    Die Teigtaler zu Halbmonden zusammen klappen, die Ränder gut mit den Fingern festdrücken. Dabei kann man die Ränder ruhig etwas dehnen, sollte die Füllung herausquellen.

    Die Ravioli auf einem bemehlten Tuch vor dem Kochen eine Stunde ruhen lassen.

    In reichlich Salzwasser die Ravioli portionsweise 5 Minuten kochen, mit einem schaumlöffel herausnehmen und auf vorgewärmten Tellern anrichten.

    Perfektes Topping für Kürbisravioli: Kürbiskernöl und geröstete Kürbiskerne

    Mit Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen garnieren.




    Bratapfel im Glas mit Marzipan, Nüssen und Schokolade

    Jetzt beginnt sie langsam wieder, die herrliche Bratapfelzeit. Mitte November, dichter Nebel und eisige Kälte, da passt so ein köstlicher Bratapfel ganz prima in die romantische Vorstellung von Gemütlichkeit und sich was Gutes tun. Alleine schon der Duft, wenn er im Backofen gemütlich vor sich hin schmurgelt, kommt einer Aromatherapie gleich und macht gute Laune.

    So kamen wir gestern durchgefroren von einem langen Spaziergang mit unserem Hund zurück. Ausnahmsweise hatte ich mal keinen Kuchen gebacken. So gerne ich so viel wie möglich Zeit in meiner Küche verbringe, aber manchmal habe auch ich keine Lust zu backen. Was ich gestern kurz bereut habe, weil ich liebend gerne ein Stück Kuchen zu einer heißen Tasse Kaffee genossen hätte…

    Bratapfel mal anders: gewürfelt und im Glas

    Schon länger stand Bratapfel auf meinem Produktionsplan. Genau wie viele andere Klassiker lässt sich bestimmt auch dieser problemlos veganisieren. Was ausnahmslos immer ein geschmacklicher Benefit war. So auch dieses Mal!

    Ich saß da und löffelte den Bratapfel aus meinem Gläschen und konnte mein Glück nicht fassen: perfekt gegarte, leicht säuerliche Apfelwürfel, knackige Walnussstückchen, zarter Marzipanschmelz, ein angenehmer Schokoladenanteil und dezentes Zimtaroma. Ich denke, dass das Kuchen backen über den Winter öfter mal entfallen wird, weil ich hier eine großartige Alternative geschaffen habe. Vor allem, weil es auch ganz schnell geht. Fünf Minuten vor- und zubereiten, 20 Minuten backen. Innerhalb einer halben Stunde ist das Thema abgehakt… Ist übrigens nicht nur ein Nachmittagssnack, sondern vielmehr ein abwechslungsreicher Nachtisch. Je nachdem wie üppig der Hauptgang ausgefallen ist, kann man die Portionen entsprechend anpassen.

    Bratapfel mit Walnüssen, Marzipan, Schokolade und Zimt

    Was mich am klassischen Bratapfel oft stört: der Apfel, den man am besten mit Messer und Gabel isst, dominiert gerne die restlichen Zutaten – einfach zu viel Apfel. Dadurch, dass der Apfel in diesem Rezept aber gewürfelt wird, lässt er sich sehr viel besser mit den anderen Ingredienzen mischen.

    Tipp: Vielleicht nicht ganz Sinn der Sache, weil ein Bratapfel frisch und dampfend aus der Röhre genossen werden soll, aber er schmeckt auch kalt aus dem Kühlschrank ganz vorzüglich.

    Rezept für Bratapfel aus dem Glas mit Walnüssen, Marzipan und Schokolade

    Für 4 Personen

    Zutaten:

    • 2 große saure Äpfel (am besten Boskop)
    • 100 g Walnüsse
    • 100 g Marzipanrohmasse
    • 4 EL Vollrohrzucker (leichter Karamellgeschmack)
    • 1 gestrichener TL Zimt
    • 200 ml Hafermilch
    • 100 g Zartbitterschokolade
    • optional: 1 EL Orangenlikör
    • 4 kleine Weckgläser (á 300 ml Füllmenge)
    • Margarine zum Einfetten

    Zubereitung:

    Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

    Die Äpfel waschen, trocken reiben, vierteln und dass Kerngehäuse herausschneiden. Die Apfelviertel würfeln.

    Für die Ganache (Schokocreme) die Milch erwärmen, die Zartbitterschokolade und 2 EL Zucker darin auflösen. Orangenlikör zugeben und die Schokoladenmasse glatt rühren.

    Die Walnüsse grob hacken. Das Marzipan auf einer groben Küchenreibe raspeln.

    Die Apfelwürfel mit dem restlichen Zucker, Zimt, den Walnüssen und dem Marzipan mischen.

    Der gewürfelte Bratapfel lässt sich so schön aus dem Gläschen löffeln

    Die Gläser mit Margarine einfetten. Den Apfel-Mix gleichmäßig auf die vier Gläser verteilen. Die Ganache darübergießen. Die Gläser auf ein Backblech stellen und im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten backen. Mit Puderzucker bestäuben.