Beauty

Cool bleiben bei 30 Grad im Schatten

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„Typisch Heike“ ist: Ich mag keine Hitze! Wenn das Thermometer über 25 Grad anzeigt, werde ich unleidlich und gehe nur vor die Tür, wenn ich wirklich muss. Ich bin im Herbst geboren, ich liebe angenehme Temperaturen, Wind und Regen. Ich ziehe mich lieber warm an, statt der Sonne erbarmungslos ausgeliefert zu sein… Es hat schon seinen Grund, warum im Süden die Uhren anders ticken und die Siesta hoch und heilig ist!

Ich bin mir sicher, dass ich nicht die einzige bin, die keine Freudensprünge macht, wenn das Thermometer die 30 Grad überschreitet. Aber es gibt einiges, was man tun kann, um trotzdem frisch und munter in den Tag zu starten und ihn erträglich zu gestalten.

Das fängt bei der Pflege an! Die morgendliche Dusche mit einem kühlen Strahl zu beenden, erfordert zwar etwas Mut, sorgt aber schon einmal für eine gute Ausgangsbasis, mit kühlem Kopf in den Tag zu starten. Wechselduschen sind für zwischendurch ideal, wenn die Beine müde und schwer sind. Man beginnt mit heißem Wasser (ca. 38 Grad), danach zu kaltem Wasser wechseln. Dann wieder auf heiß umstellen, kalt, heiß… Unbedingt mit kaltem Wasser enden!

Den Körper mit einer leichten Körperlotion cremen, die im Sommer im Kühlschrank gut aufgehoben ist. Ich habe ganz lange nach der richtigen gesucht, denn erstens muss sie schnell einziehen, zweitens frisch und angenehm riechen und drittens muss sie ein angenehmes Hautgefühl hinterlassen. Mein Liebling ist ein Bodyfluid von Aldo Vandini mit Wakame und Pink Grapefruit, die all diese Kriterien perfekt erfüllt. Das gleiche gilt für die Gesichtscreme, sie sollte auch eine leichte Textur haben und nicht die Haut zukleistern, so dass man sich wie im Schwitzkasten fühlt.

Gepflegte Füße sind Ehrensache, nicht nur im Sommer… Dazu in Bälde ein ganz ausführlicher Blogpost… Aber die Riemchen-Sandalen können noch so minimalistisch sein, irgendwann fangen die Füße doch zu schwitzen an. Für ein erfrischendes Spa-Feeling sorgen Fußdeos oder kühlende Cremes mit Pfefferminze. Die Füße am besten gleich nach der Dusche cremen, das Deo kann man auch mal zwischendurch anwenden.

Ich habe langes, dichtes Haar und kann schon aus rein zeitlichen Gründen nicht jeden Tag meine Haare waschen. Lufttrocknen reicht bei mir leider auch nicht, ich muss mit der Rundbürste föhnen, damit die Haare Form, Volumen und Schwung haben. Selbst Pferdeschwanz oder Dutt sehen so besser und gepflegter aus. Was also tun, wenn man geschwitzt hat und nicht mal eben den Kopf unters Wasser halten kann? Ich liebe das Trockenshampoo von Battiste, ein besseres habe ich noch nicht gefunden! Es wird einfach an den Haaransatz gesprüht (dazu die Haare scheiteln), einmassiert und schließlich ausgekämmt. Die Haare duften herrlich und fühlen sich wie frisch gewaschen an! Es bleibt auch kein Grauschleier zurück, wie bei den herkömmlichen Trockenshampoos. Außerdem sorgt es für tolles Volumen, ideal für Frauen die unter dünnem Haar leiden…

Sommer-Make-ups sind ein großes Thema, nicht allein der Farben und der Trends wegen, sondern weil es ein paar grundlegende Kriterien erfüllen sollte! Das Ergebnis sollte natürlich und leicht ausfallen. Keine dominaten Farben oder dramatische Kajallinien, das kleistert alles nur unnötig die Haut zu und hält den hohen Temperaturen nicht stand. Entweder grundiert ihr mit einer getönten Tagescreme oder einem Kompaktpuder. Ich persönlich liebe das Studio Fix von MAC, es ist das einzige Produkt, welches ich schon seit 20 Jahren benutze, weil es einfach nichts besseres gibt. Es deckt auch gleichzeitig leichte Rötungen oder Schatten ab, so dass man keinen Concealer braucht. Es hält den ganzen Tag und setzt sich nicht in Fältchen oder Linien ab. Als Lidschatten empfehle ich natürliche und helle Töne. Schön sind auch Bronzer, die man im Sommer sowohl als Rouge als auch als Lidschatten nehmen kann. Ihr solltet wasserfeste Mascara verwenden, damit sie keine Spuren auf der Haut hinterlässt, wenn ihr doch mal ins Schwitzen kommt. Schließlich noch ein wenig Lipgloss, der passt perfekt zu eurem natürlichen Make-up und verläuft auch nicht in die Lippenfältchen.

Mein Lieblings-Tipp und mein absoluter Retter in der Not: Body-Spray oder Thermalwasser! Ohne gehe ich im Sommer nie aus dem Haus, habe immer eine Dose oder Flasche in der Handtasche. Der feine Sprühnebel, der aus dem Zerstäuber kommt, ist wie eine kühle Brise und so fein, dass er keine Gefahr für das Make-up ist.

Wer viel schwitzt, muss auch viel trinken, sonst gibt es Kopfschmerzen, man fühlt sich schlapp und verträgt die Hitze noch schlechter. Gekühltes Wasser schmeckt mit ein paar Zitronenscheiben noch frischer. Der Klassiker unter den Hitze-Getränken in extrem heißen Ländern ist allerdings, man mag es kaum glauben, lauwarmer (!) Kräutertee. Der Körper kann Flüssigkeiten mit dieser Temperatur am schnellsten umsetzen. Einfach ein paar Stängel frische Minze oder Salbei in ein Glas geben und mit heißem Wasser übergießen.

Ich freue mich, wenn ihr das ein oder andere noch nicht wusstest und ihr frisch und munter bleibt!

Übrigens: Da ich Produzentin für Beauty-Stories bin, verfüge ich über ein umfangreiches Foto-Archiv. Ich freue mich, dass ihr auf diese Weise meine Models kennen lernt, hier: Elena Boldyreva (https.//www.instagram.com/elenaboldyrewa).

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