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Gazpacho – Leichte Kost für heiße Tage

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„Typisch Heike“ ist, dass ich Vegetarier bin! Schon seit über zehn Jahren und konsequent! Genauer gesagt Pescetarier, denn ich esse ab und zu mal Fisch… Ich fühle mich total wohl und gesund, habe weder Rücken- noch sonstige gesundheitliche Probleme, was bestimmt zum größten Teil in meiner Ernährung begründet liegt. Ganz viel Obst und Gemüse, natürlich saisonal, gerade bei diesen Temperaturen… Da kommt dieses Rezept wie gerufen…

Gazpacho ist ein typisches Sommeressen und in zehn Minuten fertig! Denn wer steht bei 30 Grad im Schatten schon gerne stundenlang in der Küche und womöglich noch am heißen Herd…

Gazpacho ist eine traditionell andalusische Suppe, die aus rohem Gemüse besteht und kalt gegessen wird. Sie besteht aus Tomaten, Paprika und Gurken, die mit Gewürzen, Essig und Olivenöl püriert wird. In den klassischen Rezepten kommt noch Weißbrot mit in den Mixer und der Brei wird anschließend durch ein Sieb passiert. Auf beides verzichte ich, da ich erstens die Vorstellung von püriertem Brot nicht mag und zweitens sich die wertvollsten Nährstoffe in der Schale befinden und ich sie daher ungern aussortiere. Daher enthäute ich die Tomaten auch nicht, wie in vielen Rezepten empfohlen…

Der Geschmack variiert je nachdem zu welchen Teilen man Gurken, Paprika und Tomaten mischt. Bei mir ist das Verhältnis ausgeglichen. Für einen herkömmlichen 1,5-Liter-Standmixer nehme ich

  • 4 Tomaten
  • 2 Paprika, rot oder gelb
  • 1 Salatgurke
  • Kräutersalz
  • Saft von 1/2 Zitrone oder weißer Balsamico-Essig
  • einen guten Schuss Olivenöl

Nun das Gemüse grob zerkleinern. Ich gebe die weicheste Konsistenz ganz nach unten in das Behältnis, also die Tomaten oder die Gurke, dann die Paprika. So können die Messer mühelos pürieren, es entsteht gleich ein Brei, in den das restliche Gemüse absinkt. Die restlichen Zutaten wie Gewürze, Essig, Öl und eine Handvoll Eiswürfel auch mit dazu und so lange auf höchster Stufe mixen bis die gewünschte Konsistenz entstanden ist. Wenn ich es als zu breiig empfinde, gebe ich noch etwas Tomatensaft dazu. Diesen gibt es in tollen Variationen zu kaufen, zum Beispiel mit Meersalz oder leicht scharf und macht die Suppe dann perfekt!

Ich persönlich lasse Zwiebel und Knoblauch weg, weil es so verträglicher und länger im Kühlschrank haltbar ist. Die Zwiebel kann man alternativ als Topping in die Suppe geben und eine schöne Knoblauchnote bekommt man, wenn man Croutons in Knoblauchöl röstet oder das Brot damit einreibt.

Ein Drittel der Gurke und eine halbe Paprika halte ich zurück und zerkleinere sie als Einlage nur grob. Das kann man sehr gut mit einem Messer. Ich habe aber vor ein paar Monaten beim Stöbern in einem Discounter einen äußerst praktischen Multizerkleinerer gefunden. Ich koche zwar leidenschaftlich gerne, bin aber sehr ungeduldig und schnell genervt, wenn ich mich zum Beispiel mit Schnibbeln aufhalten muss. Also gebe ich die grob zerteilten Gemüsestücke in meinen Küchenhelfer, setze den Deckel auf, ziehe zehnmal an der Seilwinde (funktioniert wie eine Salatschleuder) und in Sekundenschnelle habe ich mein gehacktes Gemüse, welches ich als Topping auf die Suppe gebe. Hier können je Geschmack auch (Frühlings-)Zwiebeln oder Kräuter zugegeben werden.

Jetzt noch ein schönes Brot dazu, fertig ist ein perfektes Sommeressen, das auch ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden kann.

Ein Kommentar

  • Marion Mayer-Hohdahl

    Noch einmal: deine Artikel ist „leicht“ geschrieben, man lernt viel dabei und moechte alles gleich ausprobieren. Super gute Arbeit!

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