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Saftiger Schokoladenkuchen mit Mandeln und Birnen

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Endlich steht der Sommer in den Startlöchern, wie lange haben wir auf schönes Wetter gewartet… Und jetzt ein Birnenkuchen? Warum nicht, habe ich mir gedacht – Birne Helene ist einer der beliebtesten Eisdielen-Klassiker… Und irgendwie schmecken die Birnen aus der Dose für diesen Verwendungszweck am besten. Vielleicht hat ja auch noch jemand ein paar eingeweckte Birnen vom letzten Jahr in seinem Vorratsregal, die weg müssen…

Schokoladenkuchen mit Birnen

Wie ich auf diese Idee gekommen bin? Mein Mann mochte das Osterlamm aus Schokoladenteig so gerne. Ich war mit der fotografischen Umsetzung des Osterlamms nicht besonders zufrieden, allerdings war der Geschmack eine Sensation…
Ich habe diesen Teig seither öfter in einer Springform gebacken. Mir persönlich fehlte sowohl optisch als auch geschmacklich etwas, so ist mir die Kombination mit den Birnen eingefallen. Passt fantastisch und schmeckt noch dazu sehr erfrischend, besonders wenn der Kuchen direkt aus dem Kühlschrank kommt. In der Tat erinnert das dann ein ganz klein wenig an das Eis – Birne in Kombination mit Schokolade und Nüssen. Wer mag, nimmt einfach noch einen Klecks Sahne auf Pflanzenbasis dazu, dann ist das Kuchenglück perfekt.

Auf alle Fälle bin ich nun vollauf zufrieden, jetzt passen Optik und Geschmack wunderbar zusammen!

Rezept für Schokoladen-Birnenkuchen

Zutaten:

für eine Springform (22 cm Durchmesser)

  • 250 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g gemahlene Nüsse nach Wahl (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Paranüsse…)
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Kakaopulver
  • 3 EL Apfelmus
  • 250 g geschmolzene Margarine
  • optional: Mandellikör
  • 1 große Dose Birnen

Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Margarine bei niedriger Temperatur schmelzen.

Birnen in schmale Schnitze schneiden.

Mehl und Backpulver mischen, die anderen trockenen Zutaten (Zucker, Vanillezucker, Kakao, gemahlene Nüsse, Salz) dazugeben und mit einem Kochlöffel gründlich durchmengen.

Jetzt kommen alle nassen Zutaten zur Mehl-Mischung: Margarine, Apfelmus, eventuell ein Schuss Mandellikör. So kurz wie möglich verrühren, bis der Teig schön glatt ist und keine Klümpchen mehr sichtbar sind.

Den Teig in die gut gefettete Form füllen, die Birnenschnitze wie gewünscht arrangieren und auf der zweiten Stufe von unten ca. 50 Minuten backen. Eine Stäbchenprobe machen. Eventuell bei abgeschalteter Temperatur und einem Spalt geöffneter Tür für weitere 5 bis 10 Minuten im Backofen verweilen lassen.

In der Form auskühlen lassen.

5 Kommentare

  • Inge Bannuscher

    Werden die Birnen in 50 Minuten Backzeit nicht braun? Auf dem Foto sehen die total frisch aus.
    Und kann man die Margarine durch Butter ersetzen, oder wirkt sich das auf das Ergebnis aus?

    • Heike Ermel

      Liebe Inge,

      ich habe die Birnen mitgebacken, sie kommen so aus dem Backofen, wie Du es auf dem Bild siehst. Bleiben sogar saftig.

      Ich bin mittlerweile vegan. Du kannst selbstverständlich Butter nehmen, aber ich verspreche dir, du merkst keinen Unterschied. Ohne Milchprodukte sind die Kuchen sehr viel verträglicher und liegen nicht so schwer im Magen. Das bestätigt mir mein Mann immer wieder.

      Ich freue mich, dass Du mein Rezept gefunden hast.

      Liebe Grüße
      Heike

  • Inge Bannuscher

    Also so schön sieht meiner nicht aus und er ist auch nicht so hoch geworden, obwohl ich sogar ein bisschen mehr Teig gemacht habe. Die Birnen sehen lang nicht so frisch aus wie auf Ihrem Bild! Was hab ich da wohl falsch gemacht?

    • Heike Ermel

      Liebe Inge,

      ich könnte mir vorstellen, dass Du den Teig zu lange gerührt hast. Man darf wirklich nur ganz, ganz kurz alle Zutaten miteinander zu einer homogenen Masse vermischen. Zuerst alle trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Zucker, Nüsse, Kakao) mischen, dann das Apfelmus und die geschmolzene Margarine ganz kurz unterrühren. Ich habe mir dazu extra einen Kochlöffel mit Loch zugelegt. Brauche kaum noch meine Küchenmaschine. Es lohnt sich, wenn Du es noch einmal probierst, weil es wirklich ein schneller und köstlicher Kuchen ist.
      Die Temperaturen der Backöfen variieren gerne. Vielleicht stellst du ihn niedriger ein, etwa 10 Grad. Ich verspreche Dir, dass ich den Kuchen wirklich nicht manipuliert habe, das tue ich nie. Er ist auf dem Bild so, wie der Backofen ihn schuf :-)))

      Lieben Dank, dass Du mir Bescheid gegeben hast. Auch wenn ich traurig bin, dass er (noch) nicht optimal gelungen ist.

      Liebe Grüße

      Heike

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